Über 200.000 Euro Diebesgut: Prozess gegen Metalldiebe-Bande in Trier

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Foto: pixabay/Symbolbild

TRIER. Am 15. Mai 2024 beginnt vor der 3. Großen Strafkammer des Landgerichts Trier unter dem Vorsitz von Richter Armin Hardt ein Strafprozess wegen schweren Bandendiebstahls.

Die Staatsanwaltschaft Trier legt den beiden Angeklagten im Wesentlichen Folgendes zur Last:

Die beiden Männer und sieben gesondert Verfolgtee sowie ein bereits rechtskräftig Verurteilter sollen spätestens im März 2022 den gemeinsamen Tatentschluss gefasst haben, sich im Rahmen einer gemeinsamen und arbeitsteiligen Vorgehensweise durch wiederkehrende Einbrüche in metallverarbeitende Betriebe und dem damit einhergehenden Diebstahl von Metall und dessen anschließendem Weiterverkauf eine dauerhafte Einnahmequelle von einiger Dauer und einigem Umfang zu verschaffen. Innerhalb der Gruppierung sollen den einzelnen Personen verschiedene zugewiesene Aufgaben zugekommen sei, die teilweise von Tat zu Tat wechselten (Späher, Fahrer/Transporteur, Personen, die die jeweilige Tatörtlichkeit betraten und sich Zutritt zum Tatobjekt verschafften).

In Ausübung dieses Tatplans sollen sich die Angeklagten bis Januar 2023 gemeinschaftlich und gewerbsmäßig handelnd nachts Zutritt zu Firmengeländen verschafft und Diebesgut in einem Gesamtwert von über 200.000 Euro erlangt haben.

Die Angeklagten sind im Bundesgebiet strafrechtlich zuvor nicht in Erscheinung getreten und befinden sich in Untersuchungshaft. (Quelle: Landgericht Trier)

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