SAARBRÜCKEN. Im Saarland gelten derzeit 108 Menschen als vermisst. Die meisten Fälle stammten mit 35 Vermissten aus dem vergangenen Jahr, wie das Landespolizeipräsidium in Saarbrücken auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Aus dem Jahr 2022 gebe es noch 14 Vermisste.
Am weitesten zurück liegen demnach drei noch ungeklärte Vermisstenfälle aus den Jahren 1972 bis 1979. Die Mehrzahl der vermissten Menschen im Saarland war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens jünger als 18 Jahre alt. 30 Vermisste waren laut Angaben der Polizei unter 14 Jahre alt, 33 waren zwischen 14 und 17 Jahre alt.
Die allermeisten Vermisstenfällen erledigten sich innerhalb von Tagen, Wochen oder Monaten: Im Jahr 2023 habe es insgesamt 1062 Vermisstenfälle im Saarland gegeben, teilte ein Sprecher der Polizei weiter mit.
Die Gründe, warum Menschen verschwinden, seien vielfältig. Bei Kindern und Jugendlichen könnten beispielsweise Abenteuerlust oder Streit innerhalb der Familie dahinterstecken. Auch Kindesentziehung oder ein Unglücksfall seien als Gründe erfasst worden. (Quelle: dpa)














