Teure Baumaterialien, hohe Zinsen: Deutlich weniger Wohnungsbaugenehmigungen im Saarland

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Bauarbeiter stehen auf der Baustelle eines Mehrfamilienhauses. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Die saarländischen Behörden haben zwischen Januar und November 2023 deutlich weniger Anträge für den Wohnungsbau genehmigt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Baugenehmigungen verringerte sich um knapp die Hälfte auf gut 400, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte.

Dabei ging es um rund 1100 Wohnungen in neuen Gebäuden, was einem Rückgang von etwa 40 Prozent entspricht. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser nahm um mehr als die Hälfte auf 266 ab. Im Schnitt wurden in den Bauanträgen für eine Wohnung Kosten von etwa 246.000 Euro veranschlagt, für ein Einfamilienhaus 391.000 Euro.

Hintergrund für die Entwicklung sind insgesamt vor allem teure Baumaterialien und stark gestiegene Zinsen, was deutlich höhere Kreditkosten zur Folge hat. Eigentlich ist der Bedarf an neuem Wohnraum bundesweit gesehen hoch. (Quelle: dpa)

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