Kosten sparen, CO2 einsparen: Stadt Trier plant für 2024 weitere sieben Photovoltaik-Anlagen

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Foto: Daniel Rheinhardt/dpa/Symbolbild

TRIER. Das Hochbauamt der Stadt Trier prüft im Auftrag des Stadtrates, auf welchen städtischen Gebäuden Photovoltaikanlagen möglich sind. Romano Bonertz, Leiter des Hochbauamtes, stellte dem Umwelt- und Hauptausschus vergangene Woche den Stand der Prüfung vor.

Ziel ist dabei einerseits, Kosten zu sparen, weil die Energie nicht eingekauft werden muss, andererseits aber auch, im Sinne des Klimaschutzes CO2 einzusparen, das bei der Stromproduktion anfällt. Bereits heute sind eine Reihe städtischer Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet mit einer Leistung von insgesamt 213,5 Kilowatt-Peak (kWp). Kilowatt-Peak ist das Maß, welche Höchstleistung in Kilowatt eine Photovoltaikanlage erbringen kann. Private Anlagen auf Einfamilienhäusern haben in der Regel eine Leistung zwischen acht und 15 kWp.

Die größten städtischen Anlagen stehen auf den beiden Bezirkssportanlagen West und Feyen mit jeweils 99,9 kWp, eine weitere auf dem Dach der neuen Sporthalle am Schulzentrum Mäusheckerweg in gleicher Größenordnung ist projektiert und beauftragt. Darüberhinaus sind eine Reihe von Gebäudedächern verpachtet: das Dach des Hauptmarkt-Parkhauses mit einer 201-kWp-Anlage, das Dach des City-Parkhauses (200 kWp), das Schulzentrum Mäusheckerweg (196 kWp), der Messepark (160 kWp) und die SWT-Arena (128 kWp).

Das Hochbauamt prüft bei städtischen Gebäuden, ob die Voraussetzungen für Anlagen gegeben sind, also die Sonnenstrahlung ausreichend ist und der Dachzustand eine Installation überhaupt möglich macht. Folgende weitere Gebäude sind bereits identifiziert, auf denen die Voraussetzungen für Anlagen günstig sind und für die es noch im ersten Quartal 2024 Beschlussvorlagen geben soll: Auf der Kita St. Adula in Pfalzel, dem Gebäude der Berufsbildenden Schule Ernährung, Hauswirtschaft und Sozialpflege, der Grundschule Ambrosius, dem Jobcenter in Trier-West, der Grundschule Tarforst, der Grundschule Irsch und der Fahrzeughalle der Feuerwache II in Trier-Ehrang.

Diese Anlagen sollen noch 2024 beauftragt und gebaut werden. Auch die Egbert-Grundschule, die derzeit saniert wird, und der Anbau am Humboldt-Gymnasium sollen Photovoltaikanlagen bei Fertigstellung erhalten. (Quelle: Stadt Trier)

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1 Kommentar

  1. Das mit den „Kosten sparen“ auf lokaler Ebene ist auch irgendwie witzig, wenn auf oberer Ebene die Kohle gnadenlos weggeschmissen wird.

    An die feudalen Zustände des Adels erinnern mich die im nachstehenden Artikel aufgeführten Beispiele:

    https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/von-0-auf-13000-euro-rauf-kostenwelle-beim-styling-der-bundestagschefin-86224470.bild.html

    https://www.tagesspiegel.de/politik/hair-make-up-artist-fur-ex-kanzlerin-bund-zahlt-55000-euro-fur-merkels-styling-10276549.html

    https://exxpress.at/ministerin-baerbock-178-000-euro-fuer-barfuss-fotos-vom-strand/

    Fazit: alles in der Geschichte wiederholt sich….

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