Schneller als vorgeschrieben: Saarland will Ausbau der Windenergie vorantreiben

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Windenergieanlagen stehen auf einem Feld. Foto: Marcus Brandt/dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Das Saarland will schneller als vorgeschrieben die nötigen Flächen für Windenergienutzung ausweisen.

Bereits bis Ende 2030 und damit zwei Jahre eher als vom Bundesgesetzgeber gefordert sollen zwei Prozent der Landesfläche für Windräder bereitstehen. Das kündigten Wirtschafts- und Energieminister Jürgen Barke (SPD) und Klimaministerin Petra Berg (SPD) am Dienstag an.

Der Ausbau der erneuerbaren Energie soll durch ein neues saarländisches Flächenzielgesetz und ein Gemeindebeteiligungsgesetz vorangetrieben werden. Geplant ist, dass die Betreiber von Windenergieanlagen und Freiflächenanlagen gesetzlich verpflichtet werden, eine Abgabe in Höhe von 0,2 Cent pro Kilowattstunde an die jeweilige Kommune zu zahlen. Diese könne das Geld dann für gemeinnützige Zwecke einsetzen.

Darüber hinaus sollen durch eine Änderung des Waldgesetzes rund 88 Prozent wertvoller Flächen geschützt werden. Alle Gesetzesentwürfe befinden sich aktuell in der externen Anhörung und sollen Anfang 2024 in den Landtag eingebracht werden.

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