TRIER – Nach zwei von drei Veranstaltungstagen zieht die Trier Tourismus und Marketing GmbH (TTM) eine positive Zwischenbilanz zum Trierer Altstadtfest.
Trotz der außergewöhnlichen Hitzewelle ist das Fest bislang insgesamt sehr gut verlaufen. Rückmeldungen von Standbetreibern, Bühnenpartnern, Bands und Besucherinnen und Besuchern fallen übereinstimmend positiv aus. Besonders deutlich zeigt sich dabei: Die Gäste haben verantwortungsvoll gehandelt, die größte Tageshitze vielfach gemieden und das Fest vor allem in den Abendstunden besucht.
Bis Samstagabend kamen nach Einschätzung der TTM und der Sicherheitskoordinatoren insgesamt rund 55.000 bis 60.000 Besucherinnen und Besucher in die Trierer Innenstadt. In Jahren mit normalen Wetterbedingungen wären es zu diesem Zeitpunkt üblicherweise etwa 70.000 gewesen. Der Unterschied erklärt sich vor allem dadurch, dass sich viele Menschen tagsüber bewusst zurückgehalten und ihren Besuch in die kühleren Abendstunden verlegt haben. Gerade dann lagen die Besucherzahlen auf dem Festgelände wieder auf einem Niveau, das mit früheren Jahren gut vergleichbar ist.
Die von der TTM frühzeitig eingeräumte flexible Handhabung der vertraglich vorgesehenen Öffnungszeiten wurde von den Standbetreibern sehr gut angenommen. Gut die Hälfte der Stände nutzte die Möglichkeit, in den heißen Mittags- und Nachmittagsstunden vorübergehend geschlossen zu bleiben und erst am frühen Abend zu öffnen. Diese Anpassung wurde nach Rückmeldungen aus allen Bereichen mit großem Verständnis aufgenommen und ausdrücklich begrüßt. Auch einzelne Programmanpassungen dienten dazu, auf die besonderen Wetterbedingungen angemessen zu reagieren. So wurden am Samstag insgesamt fünf Auftritte abgesagt, ausnahmslos im Nachmittagsbereich. Auf dem Domfreihof wurde das Programm um eine Stunde nach hinten verschoben; der Ausklang mit der DJ-Lounge entfiel. Alle übrigen Bands wollten auftreten und konnten dies auch tun.
Ein wesentlicher Baustein für den bislang guten Verlauf ist das abgestimmte Zusammenwirken aller Beteiligten. Nach Einschätzung der Berufsfeuerwehr lag die Belastung durch das Altstadtfest im normalen Rahmen eines Großereignisses. Der Sanitätsdienst auf dem Festgelände wird an den einzelnen Tagen durch das Deutsche Rote Kreuz Stadtverband Trier, den Malteser Hilfsdienst Stadtgliederung Trier und den Arbeiter-Samariter-Bund Trier sichergestellt. Hinzu kommen die Unterstützung durch Feuerwehr, Sicherheitskräfte, Veranstaltungsbeteiligte und viele weitere Helferinnen und Helfer. Die von den Freiwilligen Feuerwehren Olewig und Trier-Mitte betreute Abkühlstation auf dem Domfreihof wurde am Samstag von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern intensiv genutzt und blieb wegen der hohen Nachfrage bis 21 Uhr geöffnet. Auch die zusätzlichen kostenlosen Wasserspender der Stadtwerke Trier wurden stark nachgefragt.
TTM-Geschäftsführer Yanick Jaeckert erklärt: „Eigenverantwortung funktioniert. Unsere Besucherinnen und Besucher verhalten sich vernünftig und besonnen. Dafür danken wir allen Standbetreibern, Sicherheitskräften, Hilfsorganisationen, Sanitätsdiensten, den beteiligten Feuerwehren, Polizei, Ordnungsamt, dem StadtRaum Trier und allen weiteren Partnern, die dieses Fest unter außergewöhnlichen Bedingungen möglich machen. Ihr Einsatz sorgt dafür, dass Zehntausende Menschen das Altstadtfest auch in diesem Jahr sicher und mit Freude erleben können.“
Für den heutigen Sonntag sind etwas niedrigeren Temperaturen als an den Vortagen vorhegesagt. Gleichwohl bleibt die Wetterlage anspruchsvoll. Deshalb bittet die TTM auch weiterhin darum, ausreichend zu trinken, direkte Sonne möglichst zu meiden, Pausen im Schatten einzuplanen und auf sich selbst sowie auf andere Rücksicht zu nehmen. Je nach Wetterentwicklung sind auch im weiteren Tagesverlauf noch einzelne Programmverschiebungen oder Absagen möglich.
Mit Blick auf die ersten beiden Festtage zeigt sich jedoch bereits deutlich: Das Trierer Altstadtfest wird auch unter schwierigen Rahmenbedingungen mit Augenmaß, Verantwortungsbewusstsein und großer Unterstützung aller Beteiligten getragen.

















