Flutkatastrophe: Untersuchungsausschuss tagt hinter verschlossenen Türen

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Der Abgeordnete Martin Haller (SPD, M) sitzt bei einer Zeugenbefragung als Vorsitzender des U-Ausschusses im Landtag. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

MAINZ. Der Untersuchungsausschuss im rheinland-pfälzischen Landtag zur Flutkatastrophe im Ahrtal tagt heute hinter verschlossenen Türen. Bei dem Treffen in Mainz soll es unter anderem um einen Beweisantrag der Freien Wähler gehen, ein Gutachten zu den Vorkommnissen zu erörtern.

Bei der Flutkatastrophe in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 waren in Rheinland-Pfalz 136 Menschen ums Leben gekommen: 135 in der Ahr-Region und einer im Raum Trier. Die Koblenzer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Ex-Ahr-Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und einen Mitarbeiter des Krisenstabs des Kreises wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung.

Pföhler hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Nach dem zuletzt von der Staatsanwaltschaft öffentlich gemachten Gutachten war der Katastrophenschutz im Kreis Ahrweiler zum Zeitpunkt der Flut nicht optimal organisiert.

Der Ausschussvorsitzende Martin Haller (SPD) wird nach der nicht öffentlichen Sitzung über die weitere Vorgehensweise des Untersuchungsausschusses berichten. (Quelle: dpa)

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