Warnstreiks in Rheinland-Pfalz und im Saarland: Beschäftigte im Einzelhandel legen Arbeit nieder

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Foto: dpa

KOBLENZ. Die Gewerkschaft Verdi hat erneut Beschäftigte in Rheinland-Pfalz und im Saarland zu Warnstreiks im Einzel- sowie im Großhandel aufgerufen.

An einer Demonstration in Koblenz beteiligten sich am Freitag nach Gewerkschaftsangaben rund 300 Personen. Der Sekretär der Gewerkschaft Verdi, Thomas Müssig, rechnete damit, dass in beiden Bundesländern etwa 500 bis 600 Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen wollen.

Zur Arbeitsniederlegung aufgerufen waren unter anderem Beschäftigte in Kaufland-Märkten etwa in St. Ingbert, Kaiserslautern und Mainz sowie bei H&M in Ludwigshafen, Kaiserslautern und Mainz. In Koblenz, Kaiserslautern und Saarlouis galt der Aufruf für Ikea. Die nächsten Verhandlungsrunden finden im Groß- und Außenhandel am 30. Oktober in Hessen und für den Einzelhandel am 1. November in Mecklenburg-Vorpommern statt.

Seit Monaten ringen Verdi und die Arbeitgeber in den 16 Bundesländern um höhere Löhne und Gehälter für Millionen Beschäftigte. Die Tarifverhandlungen werden für den Einzel- sowie für den Großhandel separat geführt. Verdi fordert im Einzelhandel unter anderem in allen Regionen mindestens 2,50 Euro mehr pro Stunde und eine Laufzeit von zwölf Monaten. Im Großhandel will die Gewerkschaft rund 425 Euro mehr im Monat, je nach Tarifgebiet.

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