Gefühlt wie eine Schlaganfall-Patientin: Frau klagt auf hohes Schmerzensgeld wegen möglichen Impfschadens

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Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

MAINZ. Wegen eines möglichen Impfschadens im Zusammenhang mit dem Corona-Vakzin von Astrazeneca klagt eine Frau vor dem Mainzer Landgericht auf ein hohes Schmerzensgeld. Nach ihrer Impfung im März 2021 habe sie einen kompletten Hörverlust erlitten, hatte die Frau Ende Juni in dem Zivilprozess ausgesagt.

Direkt nach der Impfung in einem Impfzentrum in Mainz habe sie ein Kribbeln in Fingern und ein Taubheitsgefühl im Gesicht verspürt. Sie habe sich gefühlt wie eine Schlaganfallpatientin.

In ihrer Klage gegen Astrazeneca fordert die zum Zeitpunkt der Impfung 40 Jahre alte Frau ein Schmerzensgeld, das nicht unter der Summe von 150.000 Euro liegen soll. Der Rechtsbeistand der beklagten Seite forderte, die Klage abzuweisen.

Heute will das Landgericht mitteilen, ob noch Gutachten zur Klärung für eine Nutzen-Risiko-Bewertung des Falls erforderlich sind. Möglich sei nach Angaben der Richterin aber auch, dass zu dem Termin eine Entscheidung verkündet wird. (Quelle: dpa)

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2 Kommentare

  1. Die Wirkstoffe noch nicht ausgereift, falls es überhaupt dazu kommt. Viele Impfschäden sind entstanden, dann wird schon von „angeblich steigenden Zahlen “ bzgl. Corona und deren Anhang gesprochen, man sollte sich impfen lassen. Irgendwie widerspricht sich einiges, wie auf vielen Gebieten. Irgendwie muss der liegengebliebene Lagerbestand vllt.unter die Leute. Auf jeden Fall haben sich viele daran bereichert.

  2. Wirklich leid tut es mir für die Leute die durch ihren Arbeitgeber zur Impfung genötigt wurden und sich jetzt mit den Nebenwirkungen rumärgern müssen. In anderen Ländern gibt es auch klare Aufarbeitungen der Impfungen , wobei sich gezeigt hat das einige Chargen verschiedener Hersteller in hohem Maße Probleme verursacht haben. RKI und Paul Ehrlich Institut finden das aber nicht nötig.

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