TRIER. Nach einem sehr gut besuchten Eröffnungstag ohne herausgehobene Vorkommnisse verlief auch der zweite Veranstaltungstag des traditionsreichen Moselfests Zurlauben mit der sich anschließenden Nacht aus polizeilicher Sicht ruhig und im Ergebnis ohne besondere Zwischenfälle. Es konnte erneut ein hohes Besucheraufkommen auf der Festmeile verzeichnet werden. Die Atmosphäre war wie am ersten Tag fröhlich und friedlich.
Lediglich in wenigen Einzelfällen konnten sich alkoholbedingt anbahnende Auseinandersetzungen durch klare Kommunikation und entschlossenes Einschreiten bereits im Keim unterbunden werden. Im Laufe der Nacht musste lediglich eine Person mit einem Platzverweis für den Veranstaltungsraum belegt werden. Eine weitere sehr aggressive und kommunikativ nicht erreichbare Person musste zum Schutz der Festbesucher vorübergehend in Gewahrsam genommen werden.
Insgesamt wurden bis in den frühen Morgen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Veranstaltung fünf Straftaten registriert. Dies stellt im Kontext der hohen Personenanzahl und -dichte sowie orientiert an den Erfahrungswerten an „normalen Wochenenden“ rein statistisch betrachtet einen sehr kleinen Zahlenwert dar, auch wenn jede Tat für die Geschädigten eine Negativerfahrung mit zum Teil individuell nicht unerheblichen Auswirkungen ist.
Konkret kam es zu zwei Körperverletzungsdelikten, einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie zu zwei Diebstahlsdelikten. In beiden Diebstahlsfällen haben die Geschädigten sehr schnell reagiert und die auf dem Festgelände präsenten Polizeibeamtinnen und -beamten alarmiert. Hierdurch konnten jeweils Tatverdächtige durch unmittelbar eingeleitete Fahndungsmaßnahmen gestellt und das Diebesgut bei diesen aufgefunden werden. Im Fall eines Trickdiebstahls durch sog. „Antanzen“ erfolgte die vorläufige Festnahme von zwei Tatverdächtigen. Eine Vorführung beim Haftrichter wird angestrebt.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei für den heutigen abschließenden Festsonntag nochmals darauf hin, dass überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen, Taschen- und Trickdiebe vermehrt auftreten. Durch eine erhöhte Aufmerksamkeit und eine „gesunde Skepsis“ kann man sich vor dem Verlust ihrer mitgeführten Gegenstände schützen. Wer dennoch Opfer oder Zeuge einer Straftat wird, sollte sich umgehend an die Polizeibeamtinnen und -beamten vor Ort oder telefonisch an die Polizeiinspektion Trier wenden (Telefon: 0651/9779-0). (Quelle: Polizeidirektion Trier)
















