Auch in Trier: Ankerzentren für Post-Covid kommen – 80.000 Menschen in RLP betroffen

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Ein von einer Corona-Erkrankung genesener Patient bekommt in einer Lungentest-Kabine in einer Rehaklinik die Lungenfunktion gemessen. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

MAINZ. Der Zeitplan mit einem baldigen Start von fünf Ankerzentren für Menschen mit Post-Covid-Symptomen in Rheinland-Pfalz steht. Die Anlaufstellen sollen nach wie vor im Sommer kommen, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Mainz mitteilte.

Gerade werde nach einem Termin für ein zweites Treffen des Runden Tisches zu dem Thema gesucht. Das Ministerium sei außerdem in einem engen Austausch mit den Partnern, um geeignete Anlaufstellen zu finden. Mit im Boot sind bei der Planung der Zentren Vertreter von Krankenkassen, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Hausärzte, Selbsthilfegruppen und Psychotherapeuten.

Die Ankerzentren, die in den fünf Oberzentren im Land geplant sind – in Mainz, Trier, Ludwigshafen, Kaiserslautern und Koblenz – sollen interdisziplinär arbeiten, es sollen also Ärzte verschiedener Fachrichtungen erreicht werden. Das Land will die Zentren mit insgesamt bis zu 250.000 Euro unterstützen.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von April haben in Rheinland-Pfalz rund 80.000 Menschen Long- oder Post-Covid-Symptome, etwa die Hälfte sei deswegen mehrfach bei Ärzten gewesen. Am chronischen Fatigue-Syndrom litten etwa 1500 bis 2000 Rheinland-Pfälzer. (Quelle: dpa)

3 Kommentare

  1. Post-Covid? Ich, 50+, bin 3x geimpft und hatte keine bewusste Corona-Infektion. Nach jeder Impfung hatte ich wochenlang täglich Nasebluten. Insgesamt fühle ich mich seither schlapp, habe Muskelschmerzen und die Puste geht mir früher aus. Ärzte zucken mit den Schultern. Wie steht es um die Post-Impfung-Zentren.

    • Du musst sagen, das du Covid hattest.
      So wird aus einem politisch verpönten Post-Vac ein politisch gewolltes Post-Covid.

      Ist eh das Gleiche.

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