Durch Transporter verdeckt: Neunjähriges Kind von PKW erfasst und schwer verletzt

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Foto: dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN-MALSTATT. Am 10.6.2023 kam es am frühen Nachmittag in der Breiten Straße zu einem Verkehrsunfall bei dem ein Kind schwer verletzt wurde. Zuvor gingen über Notruf hierzu mehrere Mitteilungen ein. Ebenso wurde mitgeteilt, dass es zu einer Massenschlägerei gekommen sei.

Die eingesetzten Beamten konnten zunächst eine ca. 50-köpfige, aufgebrachte Menschenansammlung vorfinden, welche die gesamte Fahrbahn blockierte. Inmitten der Personen konnte das verletzte Kind festgestellt und durch die ebenfalls am Unfallort befindlichen Kräfte des Rettungsdienstes sowie durch den Notarzt erstversorgt werden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr zuvor ein 23-jähriger Saarbrücker mit seinem PKW die linke Fahrspur der Breiten Straße, aus Richtung Innenstadt kommend, in Fahrtrichtung Völklingen. Laut Angaben von unbeteiligten Zeugen hielt auf der rechten Fahrspur ein weißer Transporter trotz Grün zeigender Ampel auf einer Fußgängerfurt an. Vor diesem Transporter querten, für den PKW-Führer nicht einsehbar, anschließend drei Kinder die Fahrbahn, trotz Rot zeigender Fußgängerampel. Der Fahrzeugführer kollidierte infolgedessen mit einem neunjährigen Jungen, der auf die Motorhaube geladen und, wodurch wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert wurde.

Nach ersten Erkenntnissen wurde das Kind schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die weitere Behandlung erfolgte in einem Saarbrücker Krankenhaus.

Der Fahrzeugführer wurde unterdessen Opfer eines Körperverletzungsdelikts. Unmittelbar nachdem der Saarbrücker aus seinem Fahrzeug stieg, um nach dem Kind zu schauen, wurde dieser von einer männlichen Person attackiert und geschlagen. Zur weiteren Beobachtung musste auch er in ein Saarbrücker Krankenhaus verbracht werden. Ermittlungen zum Täter wurden aufgenommen.

Zur Sicherung der Spuren musste die Breite Straße im Bereich der Einmündung Katharinenstraße in Fahrtrichtung Völklingen für ca. 90 Minuten gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Im Einsatz befanden sich zeitweise bis zu sieben Kommandos der Polizei sowie zwei Fahrzeuge des Rettungsdienstes und ein Notarzt. (Quelle: Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach)

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