GEROLSTEIN. Wie die Bahn bereits Ende Januar mitteilte, soll die bei der Flut im Sommer 2021 massiv beschädigte Eifelstrecke bis Ende dieses Jahres wieder komplett befahrbar sein.
Ab dem 17. April fahren zwischen Kyllburg und Gerolstein wieder Züge. Damit ist ein weiteres Teilstück der durch die Flutkatastrophe stark zerstörten Eifelstrecke in Rheinland-Pfalz wieder an die Schiene angebunden.
In Rheinland-Pfalz umfasst die Eifelstrecke von Trier-Ehrang bis Nettersheim in Nordrhein-Westfalen rund 100 Kilometer. Insgesamt ist die Strecke bis Hürth-Kalscheuren bei Köln rund 160 Kilometer lang.
Bereits im vergangenen Jahr wurden Teilabschnitte wieder in Betrieb genommen: So fahren Züge wieder von Trier-Ehrang über Auw an der Kyll bis Kyllburg. Beim folgenden Abschnitt nach Gerolstein war es zu Verzögerungen gekommen, weil unter anderem für den Bau benötigte Kabel nicht in erforderlichen Mengen am Markt verfügbar waren, wie die Sprecherin sagte.
Das verheerende Unwetter im Juli 2021 hatte bei der Infrastruktur der Bahn vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einen Schaden von rund 1,3 Milliarden Euro angerichtet. Besonders Brücken- und Stützbauwerke sowie Stellwerke entlang der Strecken wurden beschädigt und teils vollständig zerstört. Zudem waren rund 50 Kilometer Gleis nicht befahrbar.

















