Scholz und Dreyer: Chemische Industrie hat Schlüsselrolle für Grundversorgung

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Bundeskanzler Olaf Scholz und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Foto: Boris Roessler/dpa

MAINZ. Die chemische Industrie spielt nach Ansicht von Bundeskanzler Olaf Scholz und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD) eine zentrale Rolle für die Grundversorgung und den Umbau der deutschen Wirtschaft. «Wir werden dafür sorgen, dass es ein ganz spezielles Format gibt, wo wir über die Zukunft der chemischen Industrie sprechen», kündigte Scholz am Dienstag in Mainz nach Gesprächen mit Spitzenvertretern und -vertreterinnen der Branche an.

Dreyer hob die Bedeutung der Chemieindustrie mit rund 70.000 Beschäftigten für die rheinland-pfälzische Wirtschaft hervor. Es gehe darum, neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Politik und Industrie und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln, sagte sie.

Mit dem Treffen in der Staatskanzlei beendete Scholz seinen Besuch in Rheinland-Pfalz. Am Montagabend hatte er bei einer Festveranstaltung zu 75 Jahren SPD Rheinland-Pfalz die Mainzer Landesregierung als Vorbild für die Ampel im Bund dargestellt. Zu einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für die zurückgetretene Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) äußerte er sich bei keinem der beiden öffentlichen Auftritte. (Quelle: dpa)

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