Bandenmäßiger Handel mit gefälschten Impfpässen: Sechs Männer angeklagt

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KOBLENZ. Im Zusammenhang mit gefälschten Impfpässen hat die Staatsanwaltschaft Koblenz gegen sechs Männer zwischen 20 und 35 Jahren Anklage erhoben.

Den Männern werde banden- und gewerbsmäßige Urkundenfälschung in mehr als 67 Fällen vorgeworfen, teilte die Behörde am Freitag mit. Einem der Beschuldigten werde darüber hinaus gewerbsmäßige Urkundenfälschung in zehn weiteren Fällen vorgeworfen.

Die Männer sollen sich spätestens im Sommer 2021 zu einer insbesondere in den Kreisen Neuwied und Mayen-Koblenz tätigen Bande zusammengeschlossen haben. Zweck sei «die Erstellung von und der Handel mit gefälschten Impfpässen» gewesen, hieß es.

Die Beschuldigten sollen über einen Zeitraum von mehreren Monaten bis zu Durchsuchungen Anfang Dezember 2021 viele gefälschte Impfpässe gefertigt haben. Diese sollen sie – «mitunter gegen entsprechendes Entgelt» – an Zwischenhändler und Endabnehmer veräußert haben.

Quelle: dpa/

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3 Kommentare

  1. Es wird Zeit das die ganze Impfmisere mal ordentlich aufbereitet wird und die Gelder für das unwirksame Zeug bezahlt wurde zurück gezahlt werden muss.

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