Saar-Astronaut Maurer: Vor einem Jahr ging Traum in Erfüllung

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Astronaut Matthias Maurer bei einem Besuch der Deutschen Presse-Agentur. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archiv

OBERTHAL/KÖLN. Astronaut Matthias Maurer (52) denkt ein Jahr nach dem Start zur Internationalen Raumstation ISS wehmütig zurück an seine Zeit im All. «Ich vermisse den Blick auf unsere wunderschöne Erde», sagte der gebürtige Saarländer der Deutschen Presse-Agentur. Er vermisse auch seine Kolleginnen und Kollegen. Und: «Natürlich denke ich manchmal daran, wie schön es jetzt wäre, schwerelos zu sein.» Maurer war am 11. November 2021 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida mit drei Kollegen der US-Raumfahrtbehörde Nasa zur ISS abgehoben. Der Flug war mehrfach verschoben worden.

«Meine Nasa-Kollegen und ich konnten es kaum fassen, als wir dann endlich unsere Raumanzüge an hatten und zur Startrampe gefahren sind», sagte Maurer. «Daher bleibt mir dieses Datum natürlich als der Tag in Erinnerung, an dem mein Traum in Erfüllung ging.» Der Astronaut der europäischen Raumfahrtagentur Esa war der zwölfte Deutsche im All und der vierte auf der ISS.

Nach fast einem halben Jahr im All war er am 6. Mai auf die Erde zurückgekehrt. «Körperlich habe ich mich voll und ganz erholt», sagte Maurer. Er sei aber in den letzten Monaten viel unterwegs gewesen und habe wenig Zeit gehabt, Sport zu treiben. «Daher hat meine Kondition etwas gelitten. Aber ich merke, dass es von Mal zu Mal besser wird und ich meinen alten Fitnesslevel bald wieder erreicht habe.» (dpa)

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