MAINZ. Rund 63.800 private Waffen- und Waffenteilbesitzer sind Ende vergangenen Jahres in Rheinland-Pfalz registriert gewesen. Sie hätten zum Stichdatum 31. Dezember 2021 rund 360.000 Schusswaffen (und wesentliche Teile) besessen, teilte das rheinland-pfälzische Innenministerium auf dpa-Anfrage in Mainz mit. Ein erheblicher Teil der Waffenbesitzer seien Jäger oder Sportschützen.
Nach dem Waffengesetz hat die zuständige Waffenbehörde Inhaber von waffenrechtlichen Erlaubnissen in regelmäßigen Abständen, mindestens jedoch nach Ablauf von drei Jahren, auf deren Zuverlässigkeit und persönliche Eignung zu prüfen. Das Fortbestehen des «waffenrechtlichen Bedürfnisses» etwa für die Jagd oder den Schießsport werde alle fünf Jahre überprüft, hieß es. 2017 standen noch rund 383.000 registrierte Schusswaffen in den Listen.
2018 hatte es eine bundesweite Waffenamnestie gegeben, bei der illegale Waffen – zum Beispiel aus Erbfällen – straffrei abgegeben werden konnten. «Damals wurden alleine in Rheinland-Pfalz fast 7000 Waffen abgegeben, bei der Amnestie 2009 waren es sogar über 8000 Waffen», sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD). Noch in der laufenden Legislaturperiode des Bundestages solle es eine erneute bundesweite Waffenamnestie geben.
Bei der Amnestie 2018 seien landesweit tatsächlich «nur» 2847 illegale Waffen abgegeben worden. Der Anteil der freiwillig abgegebenen Schusswaffen aus legalem Besitz, beispielsweise angemeldete Erbwaffen, Waffen aus Altbesitz, aber auch erlaubnisfreie Schreckschusswaffen und Luftdruckwaffen, habe mit 3804 Waffen überwogen, teilte das Ministerium mit.
Die Zahl der «Kleinen Waffenscheine» hat in den vergangenen Jahren auch in Rheinland-Pfalz weiter zugenommen. Laut Nationalen Waffenregister lag die Zahl Ende 2021 bei 38.125, nachdem sie Ende 2019 noch bei 34.298 (plus rund 3800) gelegen hatte. Ein «Kleiner Waffenschein» erlaubt das Tragen von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen. Der Trend nach oben bei den «Kleinen Waffenscheinen» ist bundesweit festzustellen. (dpa)


















Na dann fragt euch mal warum …
Ich frag mich allerdings was die Leute denken dass ihnen das für Sicherheit gibt. Ich hab also eine Tränengaswaffe und jemand bricht bei mir ein. Wenn ich die in einem geschlossenen Raum abfeuere platzt mir selber auch das Trommelfell mit dem Risiko eines permanenten Hörschadens und ich setze mich selber auch ausser Gefecht, sofern ich noch dazu komme die aus der Schublade zu kramen (Erna, wo isn die Gaspistole? Einbrecher). Und die Waffe wirkt ja nur auf kurze Distanz, um z.B. einen Einbrecher ausser Gefecht zu setzen müsste ich ihm auf ganz kurze Distanz ins Gesicht schiessen.
Ein griffbereiter Baseballschlager tut da bessere Dienste, wir erinnern uns an den Amerikaner, der in seiner Wohnung in KL überfallen wurde und mit mehreren Einbrechern kämpfte, seine Waffe war ein herumliegendes Küchenmesser. Ergebnis: Die Einbrecher flohen und einer von ihnen wurde von ihm in Notwehr getötet.
Und in der oeffentlichkeit mit einer Schreckschusspistole rumlaufen keine gute Idee.