SAARBRÜCKEN. Endlich Entwarnung im Saarland. Nachdem ein 67-Jähriger Waffenbesitzer, dessen Wohnung durchsucht werden sollte, aus dem Fenster auf die Polizei schoss (zwei Verletzte) und sich anschließend verbarrikadierte, meldet die Polizei Saarbrücken gegen 14.22 Uhr Entwarnung.
„Es besteht keine Gefahr mehr. Bei dem Zugriff fanden die Einsatzkräfte in der Wohnung eine leblose Person vor, bei der es sich offensichtlich um den Täter handelt. Absperrmaßnahmen bestehen weiter. Ermittlungen dauern an“, twitterte die Polizei.
Es besteht keine #Gefahr mehr. Bei dem #Zugriff fanden die Einsatzkräfte in der Wohnung eine leblose Person vor, bei der es sich offensichtlich um den Täter handelt. Absperrmaßnahmen bestehen weiter. Ermittlungen dauern an. #PolizeiSaarland #Einsatz https://t.co/P1sy203vV7
— Polizei Saarland (@PolizeiSaarland) June 3, 2022
Kurz zuvor verkündete diese: „Nach erfolglosen Verhandlungen, Zugriff der Polizei läuft.“
Nach Angaben der Polizei waren die Beamten am Morgen vor Ort, um die Waffenbehörde der Stadt Saarbrücken im Rahmen der Amts- und Vollzugshilfe zu unterstützen. Als die Polizisten und die Mitarbeiter der Stadt bei dem 67-Jährigen eintrafen, um dessen Wohnung zu durchsuchen, habe der Mann auf den Polizisten geschossen, hieß es.
Die Waffenbehörde war am Morgen mit einem Durchsuchungsbeschlusses des Verwaltungsgerichts Saarland angerückt. Nach Angaben des Gerichtssprechers sollten bei dem Mann am Freitag Waffen und Munition sichergestellt werden, nachdem ihm zuvor die Waffenbesitzkarte «sofort vollziehbar» entzogen worden war. Die Mitarbeiter der Waffenbehörde seien bei ihm erschienen, weil er zu erkennen gegeben habe, dass er nicht bereit sei, die Waffen freiwillig zurückzugeben.
















