TRIER. Telefonieren, eine SMS lesen – oder schnell was im Internet suchen: Die Nutzung von Smartphones und Tablets während des Autofahrens gilt als eine wesentliche Unfallursache. Nachweisen lässt sich das aber nur selten. Mit einem Pilotprojekt in Deutschland soll sich das ändern. Es beginnt an diesem Mittwoch (1. Juni) im Raum Trier unter Federführung der Polizei. «Ziel ist die Vision Zero: null Verkehrstote bis 2050», hatte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) bei der Vorstellung gesagt.
Das in den Niederlanden entwickelte System Monocam erkennt in einem Livestream, wenn ein Pkw- oder Lkw-Fahrer zum Smartphone oder Tablet greift und macht dann automatisch ein Foto. Die Bilder werden anschließend von geschulten Polizisten an einem mit der Kamera verbunden Computer ausgewertet, denn nicht alle Aufnahmen sind eindeutig. Wer mit Handy am Steuer überführt wird, muss ein Bußgeld von 100 Euro bezahlen und einen Punkt beim Fahreignungsregister in Flensburg.
Das Polizeipräsidium Trier setzt die Kamera drei Monate lang ein. Danach ist Mainz genauso lange an der Reihe. Ein erster Test bei dichtem Verkehr an der Autobahn 60 bei Mainz hatte rund 20 Verstöße pro Stunde ergeben – obwohl ein großes Schild auf die Kontrolle hinwies. «Überwachung Handyverbot» und das Piktogramm einer Kamera sind darauf zu sehen. Dieses Schild wurde mit dem Datenschutzbeauftragten vereinbart und macht auch die Autofahrer im Raum Trier auf die Kontrollen aufmerksam. (dpa)















Die Handynutzung am Steuer sollte mit € 1000 Strafe geahndet werden. Es häufen sich doch in letzter Zeit die Unfälle mit der Beschreibung „Aus ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen“ oder ähnlichen Formulierungen. Vielleicht musste man noch schnell eine Whatsapp absetzen oder lesen, der größte Bullshit überhaupt. Das ist beim Fahren viel schlimmer als Telefonieren…
Ein Witz ist das Hinweisschild. Dann müsste man auch vor jeder Geschwindigkeitskontrolle darauf hinweisen. Echt jetzt, das ist doch alles nicht mehr normal.
Das kann ich sowas von unterstützen, sind denn die meisten Autofahrer zu blöd die eingebaute Freisprechanlage zu nutzen die meisten Fahrzeuge haben das doch serienmässig und trotzdem sieht man die Leute am Händi.
Bei Unfällen gehört das mitgeführte Händi erstmal konfisziert um festzustellen ob da Kommunikation lief während des Unfalls.