Eifelkreis: Kritik an Belgien wegen AKW-Entscheidung

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Das AKW Tihange. Foto: dpa

BITBURG. Der Ukraine-Krieg und die damit einhergehende Diskussion über Energiesicherheit hat europaweit Auswirkungen, bis in unsere Region. So hatte die belgische Regierung Ende letzter Woche verkündet, den Reaktor Tihange 3 bis 2035 statt bis 2025 am Netz zu lassen. Regierungschef Alexander De Croo begründete dies mit dem Krieg in der Ukraine.

Schon seit vielen Jahren gibt es Zweifel an der Sicherheit der alten belgischen Reaktoren. So forderte die rheinland-pfälzische Landesregierung erst im letzten Sommer die Abschaltung des AKW Doel (Lokalo berichtete). In Bezug auf Tihange 3 äußerte nun der Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Andreas Kruppert (CDU), Kritik. Kruppert zeigte zwar Verständnis für die belgische Entscheidung, bedauerte diese aber zugleich und verwies auf wiederholte Unregelmäßigkeiten in dem Kraftwerk. Das AKW befindet sich in der Nähe der deutschen Grenze, rund 25 Kilometer südlich von Lüttich.

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