Kinderschutzbund : „Nummer gegen den Kummer“ – erheblich mehr Anrufe bei Sorgentelefonen

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Kinder müssen in der Schule eine Maske tragen - Foto:dpa

SAARBRÜCKEN. Der Kinderschutzbund im Saarland hat seit Beginn der Corona-Pandemie mehr Anrufe bei den Sorgentelefonen der «Nummer gegen Kummer» registriert. Die Beratungsanfragen seien «erheblich gestiegen», teilte der Landesverband am Donnerstag in Saarbrücken mit. Schülerinnen und Schüler zeigten sich wegen der erschwerten Rahmenbedingungen belastet und verunsichert, was auch öfter «zu starken innerfamiliären Spannungen» führe.

Auch die Zahl der Gespräche am Elterntelefon habe um mehr als 60 Prozent zugenommen. «Das unkomplizierte, anonyme Hilfsangebot wird von verunsicherten Eltern häufig als erste Anlaufstelle für eine unkomplizierte Beratung gewählt», teilte der Landesvorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes, Stefan Behr, mit.

Bundesweit sei die Chat-Beratung des Kinder- und Jugendtelefons um 30 Prozent mehr genutzt worden als zuvor. Nun stehe «am Ende eines abermals pandemiegeprägten Schulhalbjahres» die Zeugnisausgabe kurz bevor. Aus diesem Anlass wolle der Kinderschutzbund Saarland auf die Beratungsangebote der «Nummer gegen Kummer» hinweisen.

«Nummer gegen Kummer» ist der Dachverband für örtliche Vereine, die in Deutschland ein Kinder- und Jugendtelefon und Elterntelefon betreiben. Die derzeit 91 lokalen Träger der Beratungstelefone sind überwiegend örtliche Verbände des Deutschen Kinderschutzbundes und anderer Wohlfahrtsverbände. (dpa)

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