Zentrale Ausländerbehörde: Job-Drehscheibe des Landes funktioniert

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Foto: Soeren Stiche/dpa/Symbolbild

KaiSERSLAUTERN. Die neue zentrale Ausländerbehörde des Landes Rheinland-Pfalz hat als Job-Drehscheibe in ihrem ersten Jahr mehr als 230 Verfahren abgeschlossen. «Und fast täglich werden es mehr», sagte ein Sprecher der Stadt Kaiserslautern der Deutschen Presse-Agentur. Die Menschen stammen demnach überwiegend aus Marokko und vom Balkan.

Unternehmen in Rheinland-Pfalz haben seit März 2020 die Möglichkeit, für Fachkräfte aus dem Ausland die Einreisevoraussetzungen im Inland prüfen zu lassen und damit Visa-Verfahren zu verkürzen. Zentral zuständig ist seit Anfang 2021 die Ausländerbehörde Kaiserslautern.

Nach pandemiebedingt verhaltenem Start im Januar 2021 erfreue sich die Zentrale Fachkräftebehörde stetig steigender Fallzahlen. «Aktuell verzeichnen wir etwa 580 konkrete Anfragen für das vergangene Jahr. Das heißt, der Arbeitgeber hat bereits eine Fachkraft gefunden und uns die Dokumente zum Bearbeiten des Verfahrens übermittelt.»

Insgesamt sei die pfälzische Kommune mehr als zufrieden. «Wir hatten uns intern das Ziel gesteckt, im ersten Jahr etwa 450 bis 500 Fälle zu bearbeiten. Das haben wir sogar deutlich übertroffen.» Seit wenigen Wochen habe die Behörde zudem einen eigens gestalteten Bereich auf der städtischen Homepage. (dpa)

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