Trier: Ufersanierung an der Kyll in Ehrang angelaufen

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Foto: Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz

TRIER. Im Oktober fand in Ehrang eine Ortsbegehung statt, an der neben Betroffenen der Flutkatastrophe von Mitte Juli OB Wolfram Leibe, Ortsvorsteher Bertrand Adans und Mitarbeiter von StadtRaum Trier teilnahmen. Im Nachgang zu diesem Rundgang, der entlang des Mühlengrabens bis zur Wehr führte, gibt es mittlerweile konkrete Ergebnisse zu einigen der damals angesprochenen Punkte:

– Seit 22. November wird Totholz entfernt und eine Ufersanierung an der Kyll läuft.

– Ab Dienstag, 7. Dezember, ist die Nutzung des städtischen Geoportals über den Link www.trier.de/hochwasser möglich, um Vorschläge für Projekte einzureichen oder konkrete Defizite beim Hochwasserschutz zu benennen.

– Voraussichtlich in diesem Monat starten Vermessungsarbeiten von Kordel bis zur Kyll-Mündung, um Projekte zur Optimierung des Hochwasserschutzes planen zu können.

– Voraussichtlich Anfang 2022 soll als Akut-Maßnahme die Abtragung und Absenkung der durch das Kyll-Hochwasser entstanden Auflandung beginnen. Zudem soll im Bereich der Kyll-Insel ein Retentionsraum für das Wasser entstehen. Eigentümer, die wegen der Abtragung der Bodenmassen Bedenken haben, werden gebeten, sich bis 17. Januar 2022 über folgende Mailadresse zu melden: stadtraum@trier.de.

– 2022 findet in Ehrang ein weiterer Hochwasser-Workshop statt, den das städtische Baudezernent vorbereitet. (Quelle: Stadt Trier)

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