++ Aktuell: Corona Stadt Trier und Landkreis – Neuinfektionen – Ab morgen neue Verordnung ++

1
Der Trierer "Hauptmarkt" - Foto: pixabay

TRIER. Am heutigen Dienstag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg mittels der eingesetzten Meldesoftware 100 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 69 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 31 aus der Stadt Trier.

Die tatsächliche Zahl dürfte jedoch höher liegen. Nach wie vor liegen dem Gesundheitsamt Eingänge von Neuinfektionen vor, die bisher nicht erfasst werden konnten. Auch mit weiterem Personal wird mit Hochdruck daran gearbeitet, den Meldeverzug abzuarbeiten bei gleichzeitigen Rekordzahlen an Neuinfektionen.

Verhaltensempfehlungen bei positivem Testergebnis

Aufgrund der aktuellen Lage, kann es bei der Kontaktaufnahme des Gesundheitsamtes zu Infizierten sowie Kontaktpersonen zu Verzögerungen kommen. Nochmals wird daher darauf hingewiesen, dass man sich nach einem positiven Test umgehend nach Hause in Selbstisolation begeben, bekannte Kontaktpersonen eigenverantwortlich informieren und bei Auftreten von Krankheitssymptomen umgehend den Hausarzt telefonisch kontaktieren sollte.

Neue Verordnung ab Mittwoch – 2G in Rheinland-Pfalz

Ab morgen, Mittwoch den 24.11.2021 tritt die neue 28. Corona-Bekämpfungsverordnung in Rheinland-Pfalz in Kraft. Die neuen Regeln gelten landesweit, es gibt dann keine regionalen Unterschiede mehr.

Gemessen wird dies an der Hospitalisierungsrate. Dafür erfasst das Robert Koch-Institut (RKI) die gemeldeten Krankenhausaufnahmen von Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner in einem Sieben-Tage-Zeitraum für jedes Bundesland. Heute liegt dieser Wert in Rheinland-Pfalz bei 3,4. Also über dem Wert von 3. Rheinland-Pfalz befindet sich also in Stufe “3-6”, wodurch die 2G-Regel und die 3G-Regel am Arbeitsplatz und im ÖPNV zur Anwendung kommt.

INFO: Rheinland-Pfalz beschließt neue Corona-Verordnung

Die Inzidenzen in der Stadt Trier und Trier Saarburg. (Hinweis: Ausschlaggebend  ist ab Morgen die landesweite Hospitalisierungsinzidenz).

7-Tage-Inzidenz 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz TRIER Anteil Intensivbetten Rheinland-Pfalz (%) HOSPITALISIERUNGS-INZIDENZ RHEINLAND-PFALZ
Trier-Saarburg 189,8 ↑* 2,6 ↓ 7,39 ↑ 3,4
Stadt Trier 126,4 ↑* 2,6 7,39 3,4

* Aufgrund des aktuellen Meldeverzuges dürften die tatsächlichen Inzidenzen höher liegen.

36 Patientinnen und Patienten aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes werden aktuell stationär behandelt – zwei mehr als gestern. Die Zahl der aktuell Infizierten beläuft sich nach den vorliegenden Zahlen auf 885 – 21 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 273 in der Stadt Trier und 612 aus dem Landkreis.

 

Verhaltenshinweis nach einem positiven Testergebnis

Aufgrund der hohen Fallzahlen kommt es bei der Kontaktaufnahme des Gesundheitsamtes mit infizierten Personen und deren engerem Umfeld zu Verzögerungen. Daher wird nochmals darauf hingewiesen, dass man sich nach einem positiven Test umgehend nach Hause in Selbstisolation begeben, bekannte Kontaktpersonen informieren und bei Auftreten von Krankheitssymptomen umgehend den Hausarzt telefonisch kontaktieren sollte.

Appell an alle Bürgerinnen und Bürger

Stadt und Landkreis appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, sich bei Angeboten wie dem Impfbus (Termine und Standorte unter www.corona.rlp.de) oder zahlreichen Hausärzten impfen zu lassen sowie die Möglichkeit einer Auffrischungsimpfung zu nutzen. Dies gilt auch für die inzwischen mögliche Grippeschutzimpfung.

Das Gesundheitsamt rät nach wie vor, die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen. Dies Empfehlung gilt angesichts der aktuellen Entwicklung auch bei Veranstaltungen im Freien – trotz der Lockerungen für Veranstaltungen im Freien nach der 27. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes.

Die hohe Zahl an täglichen Neuinfektionen bringt das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung wieder an die Leistungsfähigkeit bei der Ermittlung von Kontakten infizierter Personen. Trotz personeller Aufstockung, die auch kurzfristige Anstellungen beinhaltet, kann es bei der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt zu Verzögerungen kommen. Daher wird nochmals darauf hingewiesen, dass man sich nach einem positiven Test umgehend nach Hause in Selbstisolation begeben, bekannte Kontaktpersonen eigenverantwortlich informieren und bei Auftreten von Krankheitssymptomen umgehend den Hausarzt telefonisch kontaktieren sollte.

Info: Neue Hospitalisierungsinzidenz

Foto: Land Rheinland-Pfalz
Vorheriger ArtikelPolizei ahnte schon nicht Gutes: Holztransporter bei Morbach schon wieder zu schwer
Nächster ArtikelLokalo Liebhaber-Tipp: Hetzerather Adventsmarkt verzaubert Groß und Klein

1 KOMMENTAR

  1. Alles soweit verständlich und umsetzbar. Wie aber soll man seinen Hausarzt telefonisch informieren? Schon seit längerer Zeit sind die Leitungen ständig besetzt oder es geht Niemand ans Telefon.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.