Ahrtal: Mehr als 300 Eigentumsdelikte nach Flutkatastrophe angezeigt

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Ein Schild mit der Aufschrift "Polizei" hängt an einem Polizeipräsidium. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

MAINZ. Rund 310 Eigentumsdelikte sind in den ersten drei Monaten nach der Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler bei der Polizei angezeigt worden. Darunter seien aber auch etwa 90 als gestohlen gemeldete Autos, von denen die meisten später auf einem Sammelplatz gefunden worden seien, sagte die Sprecherin des Innenministeriums, Sonja Bräuer, in Mainz.

In rund zehn Fällen wurden den Angaben nach Werkzeuge oder Arbeitsgeräte wie beispielsweise Stromaggregate oder Anbauteile für Arbeitsmaschinen gestohlen. Insgesamt seien 81 Tatverdächtige ermittelt und mehr als 70 Straftaten aufgeklärt worden.

Bei den noch nicht gelösten Fällen müsse auch geprüft werden, ob Gegenstände tatsächlich gestohlen oder mit dem abtransportiertem Abraum entsorgt worden seien. Vor allem zum Schutz des privaten Eigentums sei die Polizei rund um die Uhr mit mehr Kräften im Ahrtal im Einsatz. (dpa)

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