„Uns inhaltlich und personell prüfen“ – so reagiert Julia Klöckner (CDU) auf Ampel-Sondierungen

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Foto: dpa

MAINZ. Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner sieht in der Entscheidung von Grünen und FDP für die Aufnahme von Sondierungsgesprächen mit der SPD eine wichtige Wegmarke für die eigene Partei.

«Nach 16 Jahren Regierungsführung stehen wir vor einer Zäsur», sagte Klöckner, die auch stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende ist, am Mittwoch der «Rheinischen Post». «So hart das ist, aber wir müssen diese Situation jetzt als Chance begreifen.»

Klöckner rief zu einer «neuen Dynamik in unserer Partei» auf. «Wir als Union haben die Aufgabe, uns inhaltlich und personell zu prüfen.» Ein Beispiel sei der eigene Landesverband – Rheinland-Pfalz habe bereits eine Struktur- und Organisationsanalyse mit externen Experten eingeleitet. «Das rate ich auch unserer Bundes-CDU.»

Nach der verlorenen Landtagswahl im März und dem historisch schlechtesten Ergebnis ihrer Partei bei der Bundestagswahl hat die 48-jährige bisherige Bundeslandwirtschaftsministerin ihren Rückzug als Landesvorsitzende und damit aus der Landespolitik angekündigt. In den neuen Bundestag zog Klöckner als Spitzenkandidatin auf der Landesliste ein.

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