Jahreshauptversammlung: Innung Sanitär-Heizung-Klimatechnik Bernkastel-Wittlich hat gewählt

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Hans Assmann (4. v. l.) steht weiter als Obermeister an der Spitze seiner Fachinnung und wird zusammen mit dem Vorstand die Interessen seines Handwerks in der Region vertreten // Foto: Innung Sanitär-Heizung-Klimatechnik Bernkastel-Wittlich

PLATTEN. Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Innung Sanitär-Heizung-Klimatechnik (SHK) Bernkastel-Wittlich Ende September auf dem Weingut Görgen in Platten. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Neuwahl des Vorstandes.

Die Mitglieder wählten dabei den Wittlicher Hans Assmann zum fünften Mal in Folge zum Obermeister. Sein Stellvertreter bleibt Christoph Binzen aus Altrich. Als Lehrlingswart wurde Jörg Lörsch aus Lieser ebenso wie sein Stellvertreter Rudolf Müller aus Traben-Trarbach von den Mitgliedern wiedergewählt. Als Beisitzer weiterhin im Vorstand sind Udo Beucher, Bernd Franzen, Claudia Hayer-Neuhaus, Kai-Uwe Schühlein und Martin Thomas. Neu als Beisitzer wurden Andre Lörsch, zuvor Kassenprüfer, und Moritz Müller in den Vorstand gewählt. Als Kassenprüfer wird sich zukünftig Dirk Schuh verantwortlich zeichnen.

Lehrlingswart Jörg Lörsch gab der Versammlung einen Rückblick auf die vergangenen Gesellenprüfungen für Anlagenmechaniker SHK-Handwerk und berichtete über die aktuelle Ausbildungssituation. „Erfreulicherweise steigen die Ausbildungszahlen wieder leicht an“, vermeldete Lörsch. „Das Handwerk ist mehr gebraucht denn je. Fachkräfte entstehen nur durch verstärkte Ausbildung“, so der Geschäftsführer der Innung, Dirk Kleis. Oberstudiendirektor Gregor Magnus Jahn von der Berufsbildenden Schule für Technologie und Umwelt Wittlich regte an, das Thema Azubi-Ticket nochmal verstärkt von der Politik zu fordern. Hierzu hatte sich auch die Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR) als Geschäftsstelle der Innungen bereits in der Vergangenheit gegenüber der Landespolitik stark gemacht und die Notwendigkeit der Einführung eines vergünstigten Azubitickets gefordert. In manchen Bundesländern zahlen Auszubildende lediglich 365 Euro für ein gesamtes Jahr, um die Wege zu Berufsschulen und Ausbildungsstätten zurück zu legen. In Rheinland-Pfalz gibt es bislang kein adäquates Angebot für die Auszubildenden, die am Tag teilweise hundert Kilometer und mehr Wegstrecke haben.

Ein weiterer Punkt der Jahreshauptversammlung war der Beschluss der Förderung zum Erwerb der Führerscheinlasse E und höher C1 für Mitarbeiter und Auszubildende aus Innungsbetrieben. Die Innung wird zukünftig auf Antrag 200 Euro Förderung gewähren, damit das Fahren mit Hänger möglich ist.

Ebenso beschloss die Versammlung sich an der Fluthilfe-Spendenaktion der Kreishandwerkerschaft MEHR zu beteiligen. Die Innung wird 4000 Euro zur Verfügung stellen, damit flutgeschädigte Unternehmen finanziell unterstützt werden können.

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