Energydrink-Alarm: Schulen in der Region Trier wenden sich an Jugendschutz

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Foto: dpa

TRIER. Die Arbeitsgemeinschaft Jugendschutz Region Trier hat mitgeteilt, dass die Schulen in der Region Trier – darunter Grundschulen und Orientierungsstufen – wegen des Konsums  von bestimmten Getränken regelrecht Alarm schlagen. Der Grund: Erschreckend viele Schülerinnen und Schüler trinken Energydrinks.

Das berichtet der SWR heute.

Von den Zehn- bis Achtzehn-Jährigen sollen nach einer Studie der Krankenkasse DAK, die auch von der Polizei Trier zitiert wird, 70 Prozent regelmäßig Energy-Drinks trinken. Ein Viertel der Schüler sogar so viel, dass es gesundheitsgefährdend ist.

Schulleiter und Lehrer aus der Region Trier hätten sich bereits mehrfach mit Anrufen und Zuschriften besorgt an den Jugendschutz gewendet.

Jetzt möchte die Arbeitsgemeinschaft Jugendschutz in der Region Trier Eltern, Lehrer und Schüler aufklären und auf die großen Gefahren von Energydrinks hinweisen.

Nach Angaben der Polizei Trier, die sich auch bei der  Arbeitsgemeinschaft Jugendschutz Region Trier engagiert, können der Konsum von Energydrinks neben den üblichen Nebenwirkungen von koffeinhaltigen Getränken zu Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche, Angstzustände, Herzklopfen bis hin zu Herzrhythmusstörungen und epileptischen Anfällen führen.

Bei der Aufklärungskampagne sollen Plakate in den Schulen aufgehängt werden und auf Elternabenden über die Gefahren von Energydrinks gezielt informiert werden.

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