„Menschen dort erreichen wo sie lieben“ – rund 18.000 Rheinland-Pfälzer bisher im Bus geimpft

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Foto: dpa

MAINZ. Seit dem Start zu Beginn des Monats sind in Rheinland-Pfalz bisher 17.936 Menschen in einem der sechs Impfbusse geimpft worden. Diese Zahl nannte am Donnerstag das Gesundheitsministerium in Mainz. Die Aktion wird nun bis Ende September verlängert.

Ziel der Impfbusse sei es, «die Menschen dort zu erreichen, wo sie leben», erklärte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD). «Die wöchentlich gestiegenen Impfzahlen in den mobilen Impfstationen sprechen für die Aktion und die Verlängerung.»

Bisher wechselten die Impfteams des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) einmal am Tag ihren Standort, um möglichst flächendeckend im Einsatz zu sein. Künftig sollen die Impfbusse von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr an einem Ort bleiben. Damit gebe es mehr Planungssicherheit für alle. Auch sollen die Impfungen nun über das Wochenende angeboten werden.

Impfungen sind in den Bussen ohne Termin und Voranmeldung möglich, vor Ort stehen die Impfstoffe von Biontech, Moderna und Johnson & Johnson zur Wahl. Nahezu 49 Prozent der Geimpften entschieden sich für die Einmaldosis von Johnson & Johnson, die ihren Impfschutz nach zwei Wochen entfaltet.

In Rheinland-Pfalz haben nach Daten des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag bislang 59,8 Prozent der Bevölkerung einen vollständigen Impfschutz, das entspricht dem Bundesdurchschnitt (59,7 Prozent). Am höchsten ist die Impfquote mit 84,4 Prozent bei den Menschen, die das 60. Lebensjahr schon hinter sich haben.

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