Von Hochwasser zerstörte Betriebe: Zwölf-Punkte-Plan für Wiederaufbau

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Vom Hochwasser zerstörte Gegenstände liegen in einer Straße in Bad Neuenahr. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Archivbild ; Philipp von Ditfurth

KOBLENZ. Geschätzt 1400 Betriebe sind nach Angaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz von der Hochwasser-Katastrophe im Ahrtal stark betroffen oder zerstört worden – nun hat die Kammer einen Zwölf-Punkte-Plan für den Wiederaufbau vorgelegt.

Rund fünf Wochen nach der Flut stehe das Flusstal «an der Schwelle von akutem Krisenmanagement zu einem koordinierten Wiederaufbau», teilte IHK-Hauptgeschäftsführer Arne Rössel am Dienstag mit. Die neue Phase müsse im Dialog von Politik und Wirtschaft rasch eingeleitet werden.

Der Zwölf-Punkte-Plan fordert unter anderem eine zügige und unbürokratische Auszahlung von Wiederaufbauhilfen, Überbrückungshilfen für Umsatzausfälle sowie eine besondere Unterstützung von Auszubildenden. Für den Wiederaufbau brauche es einen Masterplan – mit dem Grundsatz «Infrastruktur 1:1 auf dem Stand der heutigen Technik wiederherstellen». Die Unternehmen benötigten Planungssicherheit. Bei der Sturzflut am 14. und 15. Juli waren im Ahrtal 133 Menschen ums Leben gekommen.

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