KOBLENZ. Geschätzt 1400 Betriebe sind nach Angaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz von der Hochwasser-Katastrophe im Ahrtal stark betroffen oder zerstört worden – nun hat die Kammer einen Zwölf-Punkte-Plan für den Wiederaufbau vorgelegt.
Rund fünf Wochen nach der Flut stehe das Flusstal «an der Schwelle von akutem Krisenmanagement zu einem koordinierten Wiederaufbau», teilte IHK-Hauptgeschäftsführer Arne Rössel am Dienstag mit. Die neue Phase müsse im Dialog von Politik und Wirtschaft rasch eingeleitet werden.
Der Zwölf-Punkte-Plan fordert unter anderem eine zügige und unbürokratische Auszahlung von Wiederaufbauhilfen, Überbrückungshilfen für Umsatzausfälle sowie eine besondere Unterstützung von Auszubildenden. Für den Wiederaufbau brauche es einen Masterplan – mit dem Grundsatz «Infrastruktur 1:1 auf dem Stand der heutigen Technik wiederherstellen». Die Unternehmen benötigten Planungssicherheit. Bei der Sturzflut am 14. und 15. Juli waren im Ahrtal 133 Menschen ums Leben gekommen.
















