Krisenstab: Private Helfer weiter unerlässlich – Mehr als 3000 Einsatzkräfte vor Ort

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Freiwillige Helfer sind auf dem Weg zu den Haushalten, in denen sie bei den Aufräumungsarbeiten nach der Flut helfen. Foto: Thomas Frey/dpa

BAD NEUENAHR-AHRWEILER. Vier Wochen nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal sind nach wie vor mehr als 3000 Einsatzkräfte vor Ort.

Im Fokus stehe weiter der Wiederaufbau der Trinkwasserversorgung, die Entsorgung von Öl-Wasser-Gemischen und die Versorgung der Bevölkerung, teilte der Krisenstab am Dienstag in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit. Die Unterstützung von privaten Helfern sei dabei unerlässlich: „Sie räumen auch mit großem Gerät, sie säubern, sie unterstützen direkt und unmittelbar einzelne, sie helfen, wo immer Hilfe gebraucht wird“, teilte der Stab mit.

Das Land Rheinland-Pfalz wies darauf hin, dass private Helferinnen und Helfer bei Schäden oder Verletzungen gesetzlich unfallversichert seien. „Dies gilt sowohl für Körperschäden ebenso wie für psychische Belastungen.“ Auch Sachschäden könnten übernommen werden. Die Haupt-Einsatzkräfte gehören zu Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, Technischem Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen.

Extremer Starkregen hatte am 14. und 15. Juli an der Ahr eine Flutwelle ausgelöst und weite Teile des Tals zerstört. Rund 42 000 Menschen sind von den Folgen betroffen. Die Zahl der Todesopfer liegt in Rheinland-Pfalz weiter bei 142, 141 davon starben im Ahrtal. Nach Polizeiangaben könnten einige wenige Menschen bereits unmittelbar vor der Flut aus anderen Gründen verstorben sein, etwa in Krankenhäusern.

Die Zahl der Vermissten wurde am Dienstag weiter mit noch neun angegeben. 766 Menschen waren bei der Flutkatastrophe im Ahrtal verletzt worden.

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