Audiomagazin „Tonpost“ organisiert Trier-Führung für Blinde und Sehbehinderte

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Die Porta Nigra in Trier. Foto: Lokalo.de (se)

TRIER. Wie sieht eigentlich die Porta Nigra aus und wieso sieht sie so aus? Solche und andere Fragen locken viele Menschen nach Trier und bewegen sie zu einer Stadtführung. Doch der wichtigste Sinn dabei ist meist das Sehen. Um auch sehbehinderten Menschen Trier und seine Geschichte erlebbar zu machen, organisiert die Tonpost des Bistums Trier eine spezielle Stadtführung am Dienstag, 31. August, um 10.00 Uhr an der Porta Nigra, wie die Pressestelle des Bistums heute mitteilt.

Etwa zwei Stunden dauert die Führung zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten von Trier. Dabei können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die 2000jährige Geschichte der Stadt erspüren, Geschichten aus dem Leben der Römer hören, Modelle, taktile Pläne, Formen und Ornamente ertasten sowie die Atmosphäre der ehemaligen Kaiserpaläste wahrnehmen.

Im Anschluss können die Räumlichkeiten und das Studio der Tonpost besucht werden. Dort, im Bischöflichen Generalvikariat des Bistums Trier, produziert die Arbeitsstelle „Medien für Blinde und Sehbehinderte“ das monatliche Audiomagazin „Trierische Tonpost“, aber auch andere Hörzeitschriften für ganz Deutschland.

Bis zum 20. August können sich Interessierte für einen Unkostenbeitrag von 6 Euro bei der Tonpost anmelden unter Telefon 0651-7105430 oder E-Mail: tonpost@bistum-trier.de. Dort gibt es auch weitere Informationen zu dieser und möglichen weiteren Stadtführungen für sehbehinderte Menschen. Zudem kann ein barrierefreier Stadtführer als CD, als Braillebuch mit tastbaren Plänen der Trierer Sehenswürdigkeiten oder in Großdruck für 12,- Euro in der Tonpost erworben werden.

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