Energiewende gemeinsam meistern – Neues Beteiligungsmodell der SWT

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Foto: Paul Zinken/dpa/Symbolbild

TRIER. Die Stromkunden der Stadtwerke Trier (SWT) können sich künftig nicht nur über die Wahl eines regionalen Strom- oder Erdgasprodukts, sondern auch über eine neue Investitionsmöglichkeit für den Ausbau der erneuerbaren Energien engagieren, wie die Stadtwerke heute mitteilen. Ab dem 2. August bieten die SWT ein qualifiziertes Nachrangdarlehen zur Beteiligung an einer Photovoltaikanlage an. Die Verzinsung beträgt zwei Prozent pro Jahr bei einer Laufzeit von fünf Jahren. Für die Abwicklung richten die SWT unter https://beteiligung.swt.de/ eine eigene Online-Plattform ein. Die Darlehen sind in doppelter Hinsicht wertvoll, wie SWT-Vertriebsleiter Maik Girmendonk weiß: „Wir stärken den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und die Menschen vor Ort können direkt in Form von Zinsen profitieren. Das ist wichtig, denn die Energiewende meistern wir nur zusammen.“

Das erste Investitionsprojekt ist eine Photovoltaikanlage bei Pölich. Genauer gesagt, handelt es sich um die zweite Anlage, die die SWT auf Flächen der Ortsgemeinde bauen wird. „Als kleine Gemeinde macht es uns sehr stolz innerhalb eines Jahres bereits den Ausbau des zweiten Solarparks angehen zu können“, freut sich Wolfgang Eid, 1. Beigeordneter der Gemeinde Pölich. „Damit können auch wir als Ort werben – für Tourismus als auch für Klimaschutz!“

Die Baugenehmigung für die zweite Photovoltaikanlage liegt bereits vor. Sie wird eine Leistung von rund zwei Megawatt peak haben, ca. zwei Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen und rund 700 Tonnen CO2 (bezogen auf Strommix Deutschland 2019 mit 352g CO2/kWh, Quelle: www.bdew.de) einsparen. Aktuell stimmen die Ortsgemeinde und die SWT die letzten Details ab. Läuft alles nach Plan, ist die Inbetriebnahme für Anfang 2022 geplant. Interessenten können Anteile mit einem Volumen zwischen 500,- und 10.000,- Euro zeichnen.

Den Strom aus der ersten Pölicher PV-Anlage können Bürgerinnen und Bürger direkt kaufen. Die SWT haben als einer der ersten, deutschen Energieversorger die Zertifizierung für Regionalnachweise durchlaufen und bieten seit 2019 Strom mit regionalen Herkunftsnachweisen an.

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