RLP: Nach „kleinem“ Streit – Opfer erst mit Armbrust schwer verletzt, dann erdrosselt

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Polizeifahrzeug mit Blaulicht
Foto: dpa-Archiv/Symbolbild

Weil er auf einen Mann zwei Schüsse mit einer Armbrust abgegeben haben soll, steht seit Donnerstag ein 52-Jähriger wegen Mordes vor Gericht. Die Anklage sei am Morgen verlesen worden, erklärte ein Sprecher.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, im Februar 2021 einen Mann in Waldsee (Rein-Pfalz-Kreis) heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben. Der Angeklagte soll das Opfer unter anderem mit zwei Schüssen mit einer Armbrust schwer verletzt haben. Anschließend soll der Angeklagte den Mann erdrosselt haben.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem geringfügigen Streit zwischen den Beteiligten als Hintergrund der Tat aus. Die beiden sollen sich laut Gericht zumindest gekannt haben. Der 52-Jährige wolle voraussichtlich am nächsten Prozesstag seine Sicht der Dinge schildern, sagte der Gerichtssprecher. Bislang hatte der Angeklagte von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Der Deutsche ist nicht vorbestraft. Er sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Als nächster Prozesstag ist der 19. August vorgesehen.

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