Zahl der Todesopfer und Vermissten im Eifeler Krisengebiet konstant

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Foto: dpa

AHRWEILER. Die Zahl der Todesopfer durch die Flut in Rheinland-Pfalz ist am Sonntag konstant geblieben.

Sie liege weiterhin bei 132, sagte Florian Stadtfeld vom Polizeipräsidium Koblenz bei einer Pressekonferenz in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Etwas über die Hälfte der Flutopfer sei identifiziert. Auch die Zahl der Verletzten (766) und Vermissten (149) blieb konstant.

Man verfolge einen neuen vielversprechenden Ermittlungsansatz bei den Vermissten, sagte Stadtfeld: «Ich bin vorsichtig optimistisch, dass wir in kürzester Zeit diese Anzahl der vermissten Personen nach unten korrigieren können.» Details wollte er nicht nennen.

Gleichzeitig kündigte die Polizei an, bei Übergriffen gegen Helfer einzuschreiten: «Wir schützen alle Helferinnen und Helfer und werden nicht tolerieren, dass diese angegriffen oder angefeindet werden.» Das Technische Hilfswerk (THW) hatte von Fällen berichtet, in denen Helfenden beschimpft und ihre Fahrzeuge mit Müll beworfen worden waren. Mittlerweile lägen der Polizei dazu auch Informationen vor, denen man nachgehe.

Nach dem ausgebliebenen Starkregen in der Nacht zu Sonntag schauen die Retter optimistisch aufs Wetter: «Es kommt zu einer Verbesserung der Wetterlage, die sich in nächsten Tagen fortsetzt», sagte Einsatzleiter Heinz Wolschendorf von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz (ADD).

Die Leiterin des Katastrophenschutzstabs, Begoña Hermann, erläuterte, warum freiwillige Helfer mit eigenem Auto noch bis einschließlich Montag nicht ins Krisengebiet dürfen: Der Abtransport von Schutt und Müll habe weiter Priorität, nachdem es am Samstag ein Verkehrschaos gegeben habe. «Jeder Helfer ist nicht nur erwünscht, sondern wird auch dringend gebraucht.» Doch man müssen den Verkehr steuern, um Behinderungen zu vermeiden. Helfer sollten die Shuttlebusse einer privaten Initiaive für die Anfahrt nutzen.

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