Markusberg: Gefälschte Pässe! Bundespolizei geht Schleuserfahrzeug ins Netz

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Foto: Sven Hoppe/dpa-Archiv

TRIER. Im Rahmen eines Unterstützungseinsatzes der Bundespolizei Trier überprüften Bundespolizisten der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Koblenz am Dienstagmittag einen mit sieben Personen besetzten VW Golf mit
deutscher Zulassung auf der BAB 64, Rastplatz Markusberg.

Der Fahrer wies sich mit einem deutschen Reiseausweis für Flüchtlinge aus. Fünf der Mitfahrer, syrische Staatsangehörige, waren im Besitz griechischer Reisepässe plus Aufenthaltstitel. Eine Mitfahrerin legte zur Kontrolle eine gefälschte griechische Identitätskarte vor.

Recherchen vor Ort ergaben, dass die Syrer am Dienstagmorgen per Flug von Athen nach Luxemburg reisten. Dort hat der Fahrer die Personen aufgenommen und nach Deutschland verbracht. Ziel sei eine Wohnung in Köln. In der Dienststelle
äußerten die Syrer ein Asylbegehren. Aufgrund gesundheitlicher Probleme eines Säuglings erfolgte die Anforderung eines Rettungswagens mit anschließender Verbringung, in Begleitung des Vaters, ins Mutterhaus Trier. Weitere
Ermittlungen dauern an.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Fahrer auf freiem Fuß belassen und die Asylsuchenden dem BAMF Trier übergeben.

Ermittlungsverfahren gegen die syrischen Staatsangehörigen wegen unerlaubter Einreise / Urkundenfälschung und gegen den Fahrer wegen des Verdachts auf Einschleusen von Ausländern wurde eingeleitet.

1 KOMMENTAR

  1. Eigentlich fände ich es gut, allesamt nach Luxemburg zurück in den Flieger und tschüss. Es gibt soviel legale Möglichkeiten einzureisen- wer da kriminelle Energie an den Tag legt muss sofort abgeschoben werden- natürlich zuerst Personalien aufnehmen, Fingerabdrücke etc. damit bei Wiederholung Knast droht.
    Was wird passieren- Willkommen, hier habt ihr eure Unterkunft und Sozialleistungen bis zum Lebensende! Der Arbeiter zahlt mit seinen immer mehr steigenden Abgaben- solche Machenschaften. Welcome to Gomorrha Germany!

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