Neue berufliche Situation – Eigengewächs Chritsoph Anton verlässt die Trierer Eintracht

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Foto: Eintracht-Trier 05

TRIER. Eigengewächs Christoph Anton wird Eintracht Trier zum Saisonende verlassen. Der 29- Jährige wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim SVE nicht verlängern und zu seinem Heimatverein zurückkehren. Grund für den Wechsel ist die neue berufliche Situation Antons, der insgesamt 177 Spiele für die erste Mannschaft der Blau-Schwarz-Weißen absolviert hat.

Eintracht Trier und Christoph Anton gehen in Zukunft getrennte Wege. Der gebürtige Trierer und der Verein haben sich darauf verständigt, den im Sommer auslaufenden Zweijahresvertrag Antons nicht zu verlängern. Grund für die Trennung von Anton und seinem SVE ist die neue berufliche Situation des Spielers. „Ich habe seit Januar eine Arbeitsstelle in Luxemburg angenommen. Die berufliche Belastung ist mit dem Trainingsaufwand in der Ober- oder sogar Regionalliga nur schwer zu vereinbaren, so dass wir uns zu diesem Schritt entschieden haben. Die Entscheidung ist mir unheimlich schwergefallen, da ich fast mein ganzes Fußballerleben hier verbracht habe. Ich bereue keine Sekunde mit allen Höhen und Tiefen. Es war mir eine Ehre, dieses Trikot zu tragen“, erläutert der 29-jährige, der nun zu seinem Heimatverein SG Saartal in die Bezirksliga zurückkehren wird.

„Toni“, wie der Edeltechniker von den Fans genannt wurde, entstammt der Nachwuchsabteilung des Vereins. Seit 2006 trägt der er nun schon die Porta auf der Brust, einzig in der Saison 2017/2018 versuchte er sein Glück bei Titus Petingen im Nachbarland Luxemburg, wo er wegen andauernder Verletzungssorgen aber nie wirklich zum Zug kam. Mit 140 Regionalliga-Partien für seinen SVE, in denen er satte 36 Torbeteiligungen zu verzeichnen hat, zählt der Offensivspieler zu den erfahrensten Spielern im Eintracht-Kader. Seit seiner Rückkehr in der Saison 18/19 gelangen dem Flügelstürmer zehn Tore und sieben Assists in 37 Oberligapartien.

„Natürlich ist es schade, dass uns mit Toni nach insgesamt 15 Jahren eine Identifikationsfigur verlässt. Aber wir respektieren seine Entscheidung. Er hat eine berufliche Priorität gesetzt und das akzeptieren wir. Wir wünschen ihm nur das Beste für die Zukunft und heißen ihn jederzeit gerne im Moselstadion willkommen“, kommentiert SVE-Geschäftsstellenleiter Björn Berens die Personalentscheidung.

Eintracht-Trier bedankt sich bei Christoph Anton herzlich für seinen Einsatz und sein Engagement in den vielen Jahren und wünscht ihm für seine private und berufliche Zukunft alles Gute.

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