Stadtrat hat entschieden: Trierer Straßenstrich soll in die „Gottbillstraße“ verlegt werden

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Symbolbild. (pa/dpa/Christians)

Nach intensiver Diskussion hat der Trierer Stadtrat am gestrigen Montag beschlossen, dass der Straßenstrich in Trier vom Stadtteil Ruwer in die Gottbillstraße zwischen Euren und Zewen verlegt wird. 35 Stadträte waren dafür, 6 dagegen, es gab 14 Enthaltungen.

Am neuen Standort soll es eine bessere Beleuchtung, Toiletten, Mülleimer und einen Aufenthaltsraum geben – auch für Sozialarbeit und Gesundheitsuntersuchungen.

Ortsbeirat Euren lehnte Vorlage zuvor ab – Vorgang im Stadtrat „beschämend“

Kritik gegen die Entscheidung kommt vor allem von den Ortsbeiräten aus Euren und Zewen, welche sich bei der Entscheidung übergangen fühlen. Hans-Alwin Schmitz (UBT), Ortsvorsteher Trier-Euren: „So wird in Trier mit den Ortsbeiräten umgegangen. Denken Sie an diesen Tag! Die Ortsbeiräte werden nicht berücksichtigt.“ Zuvor war die Vorlage im Ortsbeirat Euren einstimmig abgelehnt worden und „Niederkicher Straße“ als Alternative vorgeschlagen worden.

Einen konkreten Zeitplan für die Verlegung des Straßenstriches in Trier gibt es noch nicht.

14 KOMMENTARE

  1. …und vorher ein mundendes Fleischkäsweck für 1,- € aus dem neuen Globus um die Ecke.
    Das zukünftige „Verkehrs“konzept der Stadt Trier ist total geil!

  2. Zunächst mal suuuuuuuuper, Globus kommt und den Weck mit Fleischkäs gibt es schon heute, am Globus Baumarkt. Hat der sich von Trier Nord abgesackt bis zur Gottbillstrasse dann allez.

  3. Und was ist mit Radweg dorthin, Grüninnen?
    Und ein weiterer, günstiger Trinkbrunnen für den Durst danach wird auch nicht erwähnt! Herr Leibe, übernehmen Sie.
    Hans Alwins Verärgerung ist nachvollziehbar – ich wäre für den Standort Schammatdorf gewesen!

  4. @leckerschmecker
    Das bei grünen Mehrheiten im Stadtrat, wer hätte das gedacht?
    Billige Fleischschau auf der grünen Wiese und auf der Strasse, da werde ich dann auch mit meinem fetten BMW hin angasen.

  5. Super Idee,auf dem neuen Globusgelände oder in den Bushallen der SWT, könnte man ja dann noch sogenannte Verrichtungsboxen mir Kondomspendern einrichten. Die Freier müssten dan nur eine kleine Boxenbenutzungsgebühr, an die Stadt Trier entrichten. Die Einnahmen könnte man dem Trierer Frauenhaus zukommen lassen

  6. Liebe Leute,
    ihr könnt euch für diese richtungsweisende Stadtentwicklung bei dem Trierer Grünen (!!!) Richard Leuckefeld mitbedanken!

    • ich denke mal der wollte nicht mehr so weit fahren, von Zewen bis Ruwer ist ja schon ein ganzes Stück mit dem Rad 🙂

  7. Männer die solche Dienste in Anspruch nehmen , wissen über die Hintergründe und das Elend der Prostitution genauso wenig wie die Politiker die sowas tolerieren ! Für eine schnelle Nummer im Auto mal kurz in eine Fick-Box fahren , erbärmlicher gehts ja kaum noch .

  8. @ Karin We.

    Dann fragen Sie sich doch einmal warum es in Deutschland in diesem Bereich die liberalste Gesetzgebung in der EU gibt? Was sagt das über die Einstellung der politisch verantwortlichen Entscheider aus, die uns ansonsten ja bis in die elementarsten Lebensbereiche regulieren wollen? Solange der Freier eine FFP2 Maske über sein bestes Teil stülpt ist sicherlich alles ok ….

    Wie bestellt so geliefert. Wir mit ihr ……

    • Die Diskussion hier ist mir zwar egal, aber mal interessehalber. Wenn ihr euch über den Strassenstrich aufregt, was ist dann für euch moralisch oder unmoralisch?

  9. Als Strafe dafür, könnte der Eurener Ortsvorsteher doch den Namen der Straße ändern lassen?

    Ich stelle mir gerade vor wie Leckerschmecker und Habibi mit Fleischkäsweck togo vom Globus um die Ecke die „Fick-box“ in der „Leuckefelderstr“ ??? am suchen sind. 🙂

  10. 1 nicer Lokalo-Artikel und so viele sach- und fachkundige Kommentator:innen 😁😁😁
    Liebling, bin kurz weg, de Globus hat Stubbis im Angebot😇

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