Trotz Stopp für Astrazeneca: Corona-Impfungen in Rheinland-Pfalz gehen weiter

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Corona-Impfstoff in einer Spritze
Foto: dpa-Archiv

MAINZ/TRIER. Obwohl die Corona-Schutzimpfungen mit Astrazeneca erst einmal ausgesetzt sind, geht der Betrieb in den 32 rheinland-pfälzischen Impfzentren weiter.

Alle rund 43 000 Rheinland-Pfälzer, die bis zum 10. April einen Termin haben, werden geimpft – mit Moderna oder Biontech, wie Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Dienstag in Mainz sagte. Die rund 5300 Termine für Impfungen mit Astrazeneca an diesem Dienstag mussten dagegen ausfallen. Die Betroffenen bekämen aber zeitnah einen neuen Termin für eine Impfung mit einem anderen Präparat, versprach die Ministerin.

Weitere 100 000 geplante Spritzen mit den Vakzinen von Moderna oder Biontech würden wie geplant gesetzt. Angehörige der Gruppe mit der höchsten Priorität beim Impfen – also etwa über 80-Jährige und Beschäftigte von Pflegediensten – könnten auch weiterhin Termine in den Impfzentren bekommen, weil mehr Biontech-Impfstoff geliefert werde als zunächst geplant.

Allerdings könnten in den Impfzentren derzeit keine Termine für Menschen der Prioritätengruppe zwei vergeben werden, also etwa für 70- bis 79-Jährige, Kontaktpersonen von Schwangeren und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen. Dies betrifft aber nicht die grundsätzliche Registrierung im Impfpool.

Von dem Stopp der Impfungen mit Astrazeneca seien sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen betroffen und auch die Impfungen in den Krankenhäusern, bei der Polizei, im Justizvollzug und der mobilen Teams in der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen.

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