In vielen Kommunen: Rückkehr zum Termin-Shopping in Rheinland-Pfalz am Montag

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Foto: dpa

MAINZ/REGION TRIER. Der Einzelhandel in Rheinland-Pfalz muss aller Voraussicht nach wegen steigender Corona-Neuinfektionen von Montag an in vielen Kommunen wieder schließen und zum sogenannten Termin-Shopping zurückkehren.

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner lag sowohl am Donnerstag als auch am Freitag über dem dafür entscheidenden Schwellenwert von 50 – Tendenz steigend. Die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin hatten vereinbart: «Liegt die Sieben-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 50, greifen Sicherheitsmechanismen», wie ein Sprecher der Staatskanzlei am Freitag in Mainz erläuterte.

Für den Einzelhandel in Rheinland-Pfalz heißt das aber nicht Rückkehr in den Shutdown, sondern Termin-Shopping. Dabei gilt: ein Kunde auf 40 Quadratmetern mit Terminvereinbarung und Kontaktverfolgung. Möglich seien zudem wieder Einschränkungen in Wirtschaft, Kultur und Sport, sagte der Sprecher. «Einzelheiten werden von den jeweilig betroffenen Kommunen in Allgemeinverfügungen geregelt.»

Stand heute, Freitag 12.03., würde diese Regelung bei den Landkreisen Ahrweiler, Altenkirchen, Germersheim, Neuwied, Rhein-Lahn-Kreis, Rhein-Pfalz-Kreis, Südwestpfalz, Trier-Saarburg und dem Westerwaldkreis, sowie bei den kreisfreien Städten Frankenthal, Landau, Ludwigshafen, Mainz und Pirmasens greifen, die aktuell alle eine Inzidenz über 50 haben.

Der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Christian Baldauf, will die Öffnungen trotz des Bund-Länder-Beschlusses stärker an Tests als an Inzidenzwerte knüpfen und forderte unter anderem die Öffnung der Außengastronomie.

Nach dem vereinbarten Perspektivplan von Bund und Ländern ist dies aber frühestens ab dem 22. März vorgesehen und auch an Inzidenzen gebunden: «Liegt die Sieben-Tages-Inzidenz stabil unter 50, kann die Außengastronomie ohne vorherige Terminbuchung öffnen. Liegen die Werte im Korridor 50 bis 100, müssen vorab Termine vereinbart werden», erläuterte ein Sprecher der Staatskanzlei am Freitag.

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