Gladiators schlagen Paderborn – wichtiger Heimsieg zum Start in den Doppelspieltag

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Mit Chase Adams, Kevin Smit, Thomas Grün, Jonathan Dubas und Rückkehrer Brody Clarke als Starting Five starteten die Gladiators in das erste von zwei Heimspielen an diesem Wochenende. Brody Clarke war es auch, der die ersten Trierer Punkte besorgte. Das Spiel startete zerfahren, sowohl die Trierer als auch die Paderborner hatten Probleme freie Abschlüsse zu generieren. Nach fünf gespielten Minuten stand gerade mal ein 6:2 für die Gladiatoren auf der Anzeigetafel. Auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels blieben die Wurfquoten auf beiden Seiten schwach, die Trierer dominierten jedoch das Rebounding auf beiden Seiten und kamen so häufiger zu zweiten Wurfchancen als die Gäste aus Paderborn. Dank zwei getroffener Dreier zum Ende des Startabschnitts führten die Uni Baskets mit 14:17 zur ersten Viertelpause.

Im zweiten Viertel trafen die Gäste aus Paderborn deutlich hochprozentiger aber auch auf Trierer Seite wollten die Würfe nun besser fallen. So entwickelte sich ein deutlich anschaulicheres Spiel als noch im ersten Viertel, nach 15 Spielminuten stand es wieder 31:31. Auch das Tempo des Spiels nahm nun deutlich zu und die Gladiatoren konnten ihre Mismatches besser ausspielen. Dennoch hielten die Uni Baskets stets den Anschluss und so konnte sich keine Mannschaft absetzten. Mit einem 37:37 ging es letztlich für beide Teams in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weiter spannend und temporeich. Nach fünf Minuten in der zweiten Hälfte hatten sich die Gladiatoren einen kleinen Vorsprung herausgespielt (54:47, 25. Spielminute). Die Trierer fanden nun immer besser in ihre Systeme und kreierten gefährliche Würfe im Inside-Out-Spiel. Auch defensiv hielt man die Paderborner Offensive gut unter Kontrolle, lediglich Baskets-Guard Grant Benzinger versenkte auch schwierigste Würfe sehr hochprozentig. So erspielten sich die Gladiatoren einen Vorsprung von 72:56, mit dem es in die letzte Viertelpause ging.

Auch zu Beginn des letzten Viertels behielten die Gladiatoren die Oberhand und die Kontrolle über das Tempo des Spiels. Weiterhin hatten die Paderborner große Probleme die Trierer Big Men am Korb zu stoppen. Eine kürzere Schwächephase ließ die Gäste nochmal etwas näher herankommen, letztlich gelang es aber auch diesen kurzen Lauf zu unterbrechen. Mit einem deutlichen und verdienten Vorsprung von zwanzig Punkten entschieden die Gladiatoren die Partie letztlich für sich, das Endergebnis lautete 102:82.

Marco van den Berg, Headcoach Gladiators Trier: „Ein wichtiger Sieg. Wir haben gesehen, dass unser Inside-Out-Spiel sehr gut funktionieren kann. In der zweiten Halbzeit war ich ebenfalls mit der Ballbewegung sehr zufrieden. Darauf können wir aufbauen. Auch dass Brody Clarke wieder im Kader steht bringt uns nochmals weiter“.

Für Trier spielten: Chase Adams (10 Punkte), Kevin Smit (13), Rupert Hennen (6), Jonas Grof (3), Thomas Grün (13), Jonathan Almstedt (DNP), Brody Clarke (6 / 10 Rebounds) Matt Freeman (13), Robert Nortmann (1), Vincent Hennen (0), Jonathan Dubas (15) und Austin Wiley (21).

Beste Werfer Uni Baskets Paderborn: Grant Benzinger (24 Punkte), Drew Cushingberry (10) und Robert Drijencic und Tom Alte (jeweils 8).

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