Aktuell: Keine FFP2-Maskenpflicht in Nahverkehr und Handel in RLP

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Anders als die Bayern müssen sich die Rheinland-Pfälzer nicht auf eine baldige FFP2-Maskenpflicht beim Einkauf und im öffentlichen Nahverkehr einstellen.

Ein solcher Schritt sei in Rheinland-Pfalz aktuell nicht vorgesehen, sagte die Sprecherin der Staatskanzlei, Andrea Bähner, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Das bayerische Kabinett hatte zuvor beschlossen, dass in dem Bundesland vom kommenden Montag an eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel gilt. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte dazu erklärt, die „normalen Community-Masken“ seien in der Corona-Pandemie zum Schutz der anderen da. FFP2-Masken schützten auch den Träger selbst. Ziel sei, die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr und im Handel zu verbessern.

3 KOMMENTARE

  1. Was für ein Schwachsinn! Es gibt FFP2 Masken ohne und MIT AUSATEMVENTIL… Dort wird also nur der eingehende Atem gefiltert, der ausgehende wird über ein Gummiventil mit rückschlagfunktion geleitet.

    Armes Deutschland. Aber weiter so, IHR kriegt den „Karren“ schon noch völlig gegen die Wand gefahren…

  2. Irgendwann werden sie feststellen, daß nur Plastiktüten über den Kopf wirksam schützen. Ach nee, die werden ja auch verboten. Was dann?

  3. FFP2Masken sind eigentlich für einmalige Verwendung vorgesehen. Aber wer kauft schon jeden Tag eine solche Maske und wirft sie dann wieder weg, geht ja irgendwie ins Geld.
    Lösung: Man verwendet die gleiche Maske mehrmals, die ist aber dann schon durch Atemluft kontaminiert, also erhöht sogar das Infektionsrisiko. Ausserdem ist es eine Kunst für sich, die Maske so aufzusetzen dass seitlich keine Luft entweicht. Werden in Bayern jetzt Bartträger verpflichtet, sich den Bart abzurasieren?
    Die Maske erzeugt ausserdem einen Unterdruck, das heisst man muss mit Kraftanstrengung Luft ansaugen, das ist auf Dauer sehr anstrengend und sicher nicht gesund für die Lunge.
    Ich würde mir im Falle des Falles einfach eine FFP2-Maske besorgen dieselbe immer wieder verwenden und überall kleine Löcher reinstechen. Da ich ein durchschnittliches Individuum bin werden zig andere vermutlich das Gleiche tun. Das erklärt auch warum gerade in „unfreien“ Bundesländern die Zahl der Infektionen trotz Stasimethoden (Sachsen) und CSU-Methoden nicht sinkt. In beiden Ländern haben wir auch den Sachverhalt, dass das erste Mal nach der Wende die Polizei dazu eingesetzt wird nicht um die Bevölkerung zu schützen sondern um sie zu bewachen.
    Komisch dass es dann 2015 nicht geklappt hat, die Grenzen zu schliessen.
    Da muss man sich dann nicht wundern dass die Polizei zunehmend als Bedrohung empfunden wird und drastische Vergleiche gezogen werden.
    Wie heisst es im 3. Newtonschen Gesetz: actio gegengleich reactio
    Heisst übersetzt auf Coronazeiten: Eine nächtliche Ausgangssperre die darauf abzielt, nächtliche Treffen zu verhindern bewirkt das Gegenteil. Die Zielgruppe, nämlich die notorischen Säufer und Feierer, treffen sich vor Beginn derselben und übernachten dann eben am Ort der Zusammenkunft, was das Infektionsrisiko dann noch mehr erhöht.

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