„Hilfsprogramme reichen nicht aus“: Verband rechnet mit 400 Millionen Euro Umsatzverlust im Handel

0
Foto: dpa-Archiv

MAINZ.  Wegen der verschärften coronabedingten Beschränkungen rechnet der rheinland-pfälzische Einzelhandel allein im Dezember mit einem Umsatzverlust von 400 Millionen Euro in den Bereichen außerhalb des Lebensmittelhandels.

Der Facheinzelhandel werde „die Krise ohne weitere Unterstützung vielfach nicht überstehen können“, warnte der Handelsverband in einem am Montag veröffentlichten Schreiben an Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP).

„Es erfüllt uns mit größter Sorge, dass die bisher von der Bundesregierung geplanten Hilfsprogramme für den Einzelhandel bei weitem nicht ausreichen, um eine Pleite- und Schließungswelle in den Innenstädten zu verhindern“, heißt es weiter. Zudem habe ein Großteil der betroffenen Einzelhändler nach wie vor keinen Zugang zu der vom Bund in Aussicht gestellten Überbrückungshilfe. Der Verband schlug unter anderem einen pauschalen Fixkostenzuschuss in Orientierung am Rohertrag also der Differenz zwischen Umsatzerlösen und Wareneinsatz vor, um den Händlern zu helfen.

Vorheriger ArtikelErhöhung angestrebt: Biontech peilt Produktion von zwei Milliarden Impfdosen an
Nächster ArtikelKnapp unter Bundesdurchschnitt: 30 000 in RLP geimpft – Moderna zunächst für Krankenhäuser

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.