Nach Rückruf an Schulen: Land stellt 250 000 FFP-2-Masken aus Landesproduktion bereit

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Nach dem Rückruf chinesischer Schutzmasken an Schulen stellt Rheinland-Pfalz 250 000 FFP-2-Masken aus rheinland-pfälzischer Produktion für Schulen bereit.

Das kündigte das Bildungsministerium am Samstag an. «Man muss sich darauf verlassen können, dass eine Schutzausrüstung, die zertifiziert ist, dieser Zertifizierung auch gerecht wird», betonte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) in einer am Samstag veröffentlichten Mitteilung. «Umso ärgerlicher ist es, dass bei den vom Bund unter anderem an Rheinland-Pfalz gelieferten Masken erneut Probleme aufgetreten sind.» Zum zweiten Mal sei ein chinesischer Maskentyp zurückgerufen worden.

Die zuständige Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd hatte berichtet, dass eine Prüfung amerikanischer Behörden ergeben hatte, dass die Masken des zurückgerufenen Typs nicht alle die erforderliche Filterleistung von mindestens 95 Prozent einhielten. Als zuständige Marktüberwachungsbehörde habe die Genehmigungsdirektion Süd vorsorglich empfohlen, die Atemschutzmasken nicht zu verwenden. «Zweifel an der Einhaltung der Prüfkriterien und an der Prüfbescheinigung bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Masken keine Schutzwirkung haben», hieß es.

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