Impfstart am Trierer Messepark: 200 Menschen geimpft – Was es zu beachten gilt!

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Die 88-jährige Maria Müller erhält im Impfzentrum Rheinland-Pfalz –Trier die Corona-Schutzimpfung. Foto: Presseamt Trier

TRIER. 200 Menschen wurden am Donnerstag, dem ersten Öffnungstag des Impfzentrums Rheinland-Pfalz – Trier im Messepark, gegen das Coronavirus geimpft.

Dezernent Thomas Schmitt, Landrat Günther Schartz und Florian Zonker von der Berufsfeuerwehr Trier zeigten sich mit dem Impfstart zufrieden. Sie riefen die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich impfen zu lassen.

Unabdingbare Voraussetzung für die Impfung ist eine vorherige Terminvereinbarung, die über die von der Landesregierung eingerichtete zentrale Telefonvermittlung unter 0800/5758100 oder online unter impftermin.rlp.de möglich ist. Menschen ohne Termin und ohne entsprechende Berechtigung werden im Messepark nicht geimpft.

Anspruch auf eine Impfung haben gemäß Bundesverordnung zunächst folgende Personengruppen:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Medizinisches Personal außerhalb von Pflegeeinrichtungen und der ambulanten Pflege mit sehr hohem Expositionsrisiko,
  • Personal in Impfzentren.

Eine Impfung ist aktuell nur möglich, wenn keine sogenannten Kontraindikationen vorliegen. Dies sind Kriterien oder Umstände, die eine diagnostische oder therapeutische Maßnahme verbieten. Bei der Impfung gegen das Coronavirus kann bei folgenden Kontraindikationen aktuell nicht geimpft werden:

  • Sie sind jünger als 18 Jahre
  • Sie sind schwanger
  • Sie haben eine schwere immunsupprimierende (chronische) Krankheit
  • Sie haben innerhalb der letzten sechs Monate eine Chemotherapie erhalten
  • Sie haben in den letzten zwei Wochen eine andere Impfung erhalten
  • Es wurde bei Ihnen in den letzten zwölf Monaten eine Organtransplantation durchgeführt.

Im Rahmen der Terminvergabe erfolgt eine strukturierte Datenabfrage, um die Impfberechtigung und die Impffähigkeit festzustellen. Die Datenabfrage umfasst Alter, mögliche Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme und Beruf. Hilfreich ist zudem, wenn die Menschen eine Liste mit Medikamenten, die sie einnehmen, zum Impftermin mitbringen. Um unnötige Wartezeiten in der Kälte zu vermeiden, bittet die Berufsfeuerwehr die Menschen, die einen Impftermin haben, pünktlich im Messepark zu erscheinen und nicht zu früh.

Terminfenster und Impfdosen

Das Land hat der Stadt bisher bis zur siebten Kalenderwoche einen Plan für den verfügbaren Impfstoff übermittelt, anhand dessen für das gemeinsame Impfzentrum Terminfenster eingerichtet werden. Am Donnerstag und Freitag in dieser Woche sind jeweils 200 Impfdosen zugesagt, so dass für jeden dieser Tage 200 Terminfenster zum impfen eingerichtet wurden.

Von der 2. bis zur 7. Kalenderwoche wurden für das Impfzentrum jeweils 1375 Impfdosen pro Woche vom Land zugesagt. Zusätzlich beginnen ab der vierten Kalenderwoche die Zweitimpfungen, das heißt in der vierten Kalenderwoche werden zusätzlich 400 Terminfenster und Impfdosen vorgehalten, um die Personen, die jetzt am Donnerstag und Freitag zum ersten Mal geimpft werden, zum zweiten Mal impfen zu können. In den Kalenderwochen 5, 6 und 7 werden dann jeweils 1375 Terminfenster geplant, um Personen ein zweites Mal impfen zu können.

Hierbei nicht eingerechnet sind die Impfungen durch die mobilen Impfteams des Landes und die Impfungen, die Pflegeeinrichtungen oder Kliniken in eigener Verantwortung vornehmen. Ist mehr Impfstoff verfügbar, ist die Berufsfeuerwehr Trier innerhalb kürzester Zeit in der Lage, die Kapazität des Impfzentrums hochzufahren.

Die Zufahrt zum Impfzentrum ist nur über die Straße In den Moselauen möglich. Von dort wird der Verkehr auf das Messeparkgelände geleitet, wo ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Abfahrt erfolgt über die Luxemburger Straße. Eine Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist ebenfalls sehr gut möglich: Die Stadtbuslinie 3 fährt die Haltestelle Messepark alle zwanzig Minuten an. Ab Montag, 11. Januar, wird auch die Linie 1 diese Haltestelle auf ihrer derzeitigen Ausweichroute aufgrund der Sperrung an der Römerbrücke im Zehn-Minuten-Takt anfahren. Für Patientinnen und Patienten, die mit dem Bus, zu Fuß oder mit dem Fahrrad ankommen, ist direkt an der Bushaltestelle ein Zugang zum Messepark geöffnet.

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