RLP: 40 Tote Ratten, beißender Geruch – Spaziergänger macht Ekel-Fund im Wassergraben!

0
Symbolbild

BODENHEIM. Unappetitlicher Fund im Kreis Mainz-Bingen: Ein Spaziergänger hat in Bodenheim rund 40 tote Ratten in einem Wassergraben entdeckt. Die Kadaver sorgen laut Polizei für eine erhebliche Geruchsbelästigung – beseitigt werden können sie aber offenbar nicht sofort. Zunächst muss geklärt werden, woran die Tiere gestorben sind.

Spaziergänger entdeckt tote Ratten in Wassergraben

Ein Spaziergang mit dem Hund endete am Dienstagabend mit einem rätselhaften Fund: In einem Wassergraben in Bodenheim im Kreis Mainz-Bingen wurden knapp 40 tote Ratten entdeckt. Wie der SWR berichtet, lagen die Tiere allesamt in dem Graben. Unklar ist bislang, wie sie dorthin gelangten.

Der Fund sorgt vor Ort nicht nur für Ekel, sondern auch für Fragen. Denn bei einer derart großen Zahl toter Tiere steht nicht nur die Entsorgung im Raum, sondern zunächst auch die Frage nach der Todesursache.

Polizei spricht von „erheblicher Geruchsbelästigung“

Wegen der Menge an Kadavern gebe es laut Polizei eine „erhebliche Geruchsbelästigung“, berichtet der SWR. Eine sofortige Beseitigung der Tiere ist demnach aber nicht möglich. Zunächst müsse die Untere Naturschutzbehörde prüfen, woran die Ratten gestorben sind.

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, sollen die Kadaver entsorgt werden. Bis dahin müssen Spaziergängerinnen und Spaziergänger in dem Bereich offenbar mit dem unangenehmen Geruch leben.

Wie kamen die Tiere in den Graben?

Offen ist auch, ob die Ratten im Wassergraben verendet sind oder ob die Kadaver möglicherweise dort abgelegt wurden. Dazu gibt es bislang keine gesicherten Angaben.

Gerade diese Frage dürfte für die Behörden entscheidend sein: Handelt es sich um einen natürlichen oder krankheitsbedingten Tod? Waren Giftköder im Spiel? Oder wurden die Tiere unsachgemäß entsorgt? Antworten darauf liegen derzeit noch nicht vor.

Rattenbefall ist auch ein Behörden-Thema

Dass Ratten nicht nur ein Ekel-, sondern auch ein Gesundheits- und Ordnungsthema sind, zeigt ein Hinweis der Verbandsgemeinde Bodenheim zur Schädlingsbekämpfung. Dort wird unter anderem darauf verwiesen, dass zuständige Behörden nach dem Infektionsschutzgesetz erforderliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Gesundheitsschädlingen ergreifen oder anordnen können, sofern dies im Einzelfall geboten ist.

Die VG weist außerdem darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger durch verschlossene Abfallbehälter, korrekte Müllentsorgung und das Vermeiden offener Futterquellen dazu beitragen können, Rattenbefall vorzubeugen.

Behörden müssen nun Ursache klären

Für Bodenheim bleibt der Fund vorerst ein Rätsel. Klar ist nur: Rund 40 tote Ratten in einem Wassergraben sind kein alltäglicher Vorfall.

Die Untere Naturschutzbehörde soll nun klären, woran die Tiere gestorben sind. Danach können die Kadaver entsorgt werden. Bis dahin bleibt die Frage: Wer oder was hat für diesen übelriechenden Fund gesorgt?

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.