Schulen in Rheinland-Pfalz: Online-Plattform für Fernunterricht wieder erreichbar

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Symbolbild; Foto:dpa

MAINZ. Nach einer massiven Störung der Online-Plattform für den Fernunterricht der Schulen in Rheinland-Pfalz haben Techniker zumindest einen Teil der Probleme gelöst.

Ein entscheidender «Flaschenhals» sei identifiziert und beseitigt worden, teilte am Dienstag das Pädagogische Landesinstitut mit, das die Moodle-Plattform betreibt. So hätten wieder deutlich mehr Schüler und Schülerinnen das System nutzen können. In der Spitzenzeit zwischen 10 und 11 Uhr komme es aber noch zu längeren Ladezeiten. «Es läuft heute besser, aber noch nicht rund», erklärte das Landesinstitut auf Twitter.

Die am Rechenzentrum der Universität Mainz eingerichteten Server für die Plattform – also Hochleistungsrechner für Zugriffe von außen – waren am Montag zeitweise nicht erreichbar. Als Ursache wurde ein Computerangriff genannt: Über eine DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service) wurde der Web-Server von vielen Computern gleichzeitig massenhaft mit sinnlosen Datenanfragen überhäuft, so dass er nicht mehr antworten konnte. Betroffen war zeitweise auch das Videokonferenzsystem BigBlueButton (BBB).

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen die Schulen in Rheinland-Pfalz zumindest in den ersten beiden Wochen des Jahres im Fernunterricht bleiben. Die Lernplattform moodle@RLP ist bislang an rund 900 Schulen in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Das nichtkommerzielle Open-Software-Projekt wurde im vergangenen Jahr während der coronabedingten Schließung der Schulen verstärkt genutzt – von März bis August waren die Schulen ganz oder später dann teilweise geschlossen. Moodle soll auch in den neuen Schulcampus Rheinland-Pfalz integriert werden, der ab März an allen 1600 Schulen des Landes eingeführt werden soll.

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