Dreyer und Lewentz hoffen auf Verbleib der US-Truppen in Rheinland-Pfalz

4
Foto: Andreas Arnold // dpa

MAINZ. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz (beide SPD) erhoffen sich vom Wahlsieg des US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden positive Auswirkungen auf den Verbleib der US-Truppen. Die US-Präsenz sei nicht nur seit vielen Jahrzehnten ein wichtiger Teil der internationalen Sicherheitspolitik, sondern auch geprägt von einer engen und freundschaftlichen Beziehung der Menschen zueinander, teilte Dreyer am Montag in Mainz mit. Die Präsenz der US-Streitkräfte sei in Rheinland-Pfalz zudem ein besonderer Wirtschaftsfaktor.

Eine gute Zusammenarbeit mit der US-Administration sei für die Landesregierung ganz zentral. Man stehe dazu in einem engen Austausch mit den zuständigen US-Militärs. Für Deutschland und vor allem Rheinland-Pfalz blieben die USA der engste Partner in der Welt.

Lewentz hofft, dass die Entscheidung, ein Geschwader mit etwa 20 F16-Kampfjets samt Besatzung, Mechanikern und Unterstützungskräften vom Luftwaffenstützpunkt Spangdahlem nach Italien zu verlegen, noch einmal überlegt wird – «sowohl aus militärisch-strategischer als auch aus finanzieller Sicht». Lewentz sagte: «Ich sehe kein Argument, Spangdahlem um die F16-Staffel zu entblößen.» Die Verlegung nach Italien koste die Amerikaner viel Geld, bringe aber keinen Mehrwert.

SURFTIPP: Ministerpräsidentin Malu Dreyer gratuliert Joe Biden

US-Präsident Donald Trump habe ja auch von einer «Abstrafaktion» gegen Deutschland gesprochen. Die «Topliegenschaft» in der Eifel sei auch ein guter Standort für Familien. «Das spielt in Amerika eine immer größere Rolle.»

4 KOMMENTARE

  1. In Wirklichkeit gehts ihr doch nur drum dass die Amerikaner bleiben, damit sie hier ihre Kohle ausgeben. Nicht falsch aber…

    Satire
    Was bisher geschah: Frau Marie Luise Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, hat dem neuen Präsidenten der USA ein Glückwunschtelegramm geschickt. Dieser, der nicht einmal wusste, wer diese Regionalpolitikerin ist, hat die Weisung erteilt, ein Dankemail zu versenden. Diese Weisung wird vom Untersekretär des Untersekretärs des Untersekretärs des Vizepräsidenten an die zuständige Schreibkraft weitergegeben…

    Szenario: Frau Dreyer, Frau Ahnen, in ersterer Wohnzimmer sitzend. Frau Dreyer notiert gerade im Drosten´schen Kontakttagebuch, dass sie Frau Ahnen trifft. Der Abstand von 1,5 m wird eingehalten, die Fenster sind offen, um Viren ins Freie zu befördern, es ist saukalt. An der Wand hängt ein Foto, das beide beim Pflanzen einer Zerreiche in Koblenz zeigt, daneben ein Bild einer Dampflokomotive mit der Überschrift: SPD, bei uns stellen die Harten die Weichen.

    Frau Dreyer: Juhuu, Doris, ich habe eine Antwort vom Biden bekommen…
    Frau Ahnen, mit dem Strickzeug klappernd: Was schreibt er denn?
    Frau Dreyer: Danke für die Glückwünsche, vielleicht sieht man sich mal…
    Frau Ahnen, freudig: Das heisst, er hat uns eingeladen?
    Frau Dreyer, vor Freude auf die Schenkel klatschend: Ja. Und weisst Du was das Beste ist?
    Frau Ahnen: Nein, was?
    Frau Dreyer: Na es ist doch Coronazeit. Die Linienflüge in die USA sind ausgedünnt. Das heisst wir nehmen eine Chartermaschine auf Staatskosten, das ist nachvollziehbar, da kann uns nicht einmal der Bund der Steuerzahler reinfunken.
    Frau Ahnen: Au ja, das ist toll, dann können wir über dem Atlantik die Korken knallen lassen. Ich will alles sehen. Mount Rushmore, Death Valley, Niagara falls…. Da chartern wir aber einen Bus, gell…
    Frau Dreyer, vor Freude den Sicherheitsabstand unterschreitend: Natürlich. Auf Staatskosten. Wir sind es dem Bürger schuldig, uns über die USA zu informieren und auf dem Laufenden zu bleiben. Müssen nur aufpassen dass uns nicht wieder einer unvorteilhaft ablichtet, so wie damals in Ruanda, als so ein Kommentarheini auf lokalo Fotos von uns veröffentlicht hat, als es gerade ein wenig informell zuging…
    https://mobile.igihe.com/amakuru/u-rwanda/article/huye-perezida-w-intara-ya-rhenanie-palatinat-yashimye-umuhate-w-abagore-mu

    Nur Satire?
    https://www.welt.de/regionales/rheinland-pfalz-saarland/article205203813/Kritik-an-Afrikareise-des-Aeltestenrat.html

    • Nein, keine Satire, sondern sehr realistisch -bis auf das Hochdeutsch natürlich.
      Pfälzer Nuscheln und breites Moselfränkisch.
      Moneygrabber von Kurts Gnaden…..

  2. Bei dem miserablen Zustand unserer Bundeswehr , kann man für jede Unterstützung auf eigenem Territorium dankbar sein .Die Amerikaner haben allerdings schon angekündigt das sie immense Kosten beim Militär einsparen wollen . Da würde ich mich mal nicht drauf verlassen das die Demokraten keine Soldaten in Deutschland abziehen .

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.