Erschreckende Zahlen: Acht Corona-Tote in Wittlicher Seniorenheim

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Foto: dpa-Archiv

WITTLICH. Laut Medienberichten sind in dem Wittlicher Seniorenheim „Haus Mozart“ bisher seit Bekanntwerden einer Infektion im Oktober acht Bewohner mit oder an einer Covid-19-Infektion gestorben. Von den 74 Bewohnern hatten sich ganze 42 mit dem Corona-Virus infiziert.

Dazu kamen noch 14 Corona-Infektionen bei den 62 Mitarbeitern des Pflegeheims. Laut der  Recherche einer lokalen Zeitung, starben in keinem anderen Pflegeheim in Rheinland-Pfalz bisher so viele Bewohner mit oder an Covid-19.

Mitte Oktober wurde eine Bewohnerin des Pflegeheims „Haus Mozart“ positiv auf Covid-19 getestet. Trotz aller Gegenmaßnahmen stieg die Zahl der Infizierten bis heute stark an. Kritik wird jetzt an der Entscheidung der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich laut, ob die Entscheidung, die Bewohner weiterhin im Pflegeheim zu belassen.

Aber sowohl Gesundheitsministerium und Träger der Einrichtung sehen bisher keine Versäumnisse und verteidigen ihren Entschluß, die Bewohner in der Einrichtung zu belassen und das Seniorenheim nicht zu schließen.

5 KOMMENTARE

  1. Unglaublich sehen keine Versäumnisse , vielleicht wäre ein hinsehen schon ausreichend gewesen um Leben zu retten.
    Wenn bei der Anzahl der infizierten in einem Heim den Angehörigen abraten wird von Arzt ihre Mutter /Vater in ein Krankenhaus zu verlegen damit die anderen nicht eventuell ein Bett weg nehmen fehlen mir alle Worte. Zudem dann eine bessere Versorgung dort vor Ort zugesichert wird wo jeder um den Zustand in der Pflege weiß und unter diesen Umständen das niemals gewährleistet werden kann. Auch dieses Personal sind nur Menschen und keine Krake mit hundert Armen. Jedem müsste klar sein das diese Erkranken eine besondere Fürsorge und Versorgung bedarf , aber es sind ja nur unsere Alten wen juckt das , sie habe ihr Leben ja schon gelebt. Schade das es vergessen ist was gerade diese Menschen für unsere Wirtschaft alles getan haben damit es uns heute so gut geht in Deutschland.
    Aber wie sagt ein altes Sprichwort schon aus den Augen aus dem Sinn. Diese
    Menschen sollten mit Würde ihren letzten Weg gehen und nicht weg gesperrt und geopfert werden um eine Ruf eines Hauses oder Bequemlichkeit der Behörden mal sich ein reales Bild vor Ort zu machen .
    Nicht nur in einer Zeit der Pandemie auch überhaupt müssten unsere Alten jeden Schutz bekommen der ihn einen würdevollen letzten Weg bereitet.
    Traurig was die Gesellschaft es interessiert bis sie an dieser Stelle stehen und dann plötzlich die Augen aufmachen.
    Klatscht alle weiter so gehen diese Menschen wenigstens dieses Weg mit Applaus.
    Danke Volksfreund und Lokalo das ihr Augen hab und es zumindest mal erwähnt hab und versucht hab diesen Zustand an andere weiter zu geben . Ich hoffe dieses Heim hat keine Chance mehr das da jemand sein Leben zu Ende bringen muss. Wenn Menschen nur noch Einnahmen sind hat das nichts mit einem würdenvollen Leben zutun.
    Dank und Respekt an alle die in der Pflege arbeiten für ein Almosen Gehalt und verheizt werden. Lass euch nicht beklatschen sondern sprecht darüber das alle wach werden.
    Es muss sich was ändern in diesem System um euch und die Alten Menschen vor die Gier zu stellen.
    Es muss endlich aufhören mit dem Schweigen und Verschweigen

  2. Es ist zwar traurig, solche Zahlen zu lesen, aber da sieht man wieder die ambulante, ärztliche Versorgung in den Heimen.
    Zudem kommen noch die Vorerkrankungen etc..War selbst in einer Klinik tätig. Was in Seniorenheimen abläuft,
    da wollte ich gerne mal Mäuschen spielen über längere Zeit,bzw.auf die Reportage von G.Wallraff zurückgreifen.

    • In jedem Heim müsste von Zeit zu Zeit ein G.Wallraff sein. Damit keiner mehr vorher aufräumt oder Personal auf Dienstpläne setzt die sonst niemals in der Zahl da sind.
      Nachfragen wie Kranken und Urlaub abdeckt werden und prüfen wie das Arbeitsaufkommen so bewältigt wird.Menschen kann man nicht bei Seite stellen und die Arbeit auf einen anderen verlegen.Wann wird die Regierung wach und schaut sich Pflege mal an ? Schade das sie nicht in Genuss kommen und den Missstand am eigenen Leib mal zu sprühen bekommen .

  3. Da kann man dann Leuten wie unserem „Peter“ hier ein herzliches Dankeschön aussprechen, die die Corona-Gefahr immer herunterspielen, weil sie sich ja in ihren persönlichen Rechten eingeschränkt fühlen, wenn sie für 20 Minuten eine Maske im Supermarkt tragen müssen.

    • Auch Peter wird irgendwann einer derer sein , der denn Virus erwischt.
      Hoffe der weis auch über den Eingriff ins das Persönlichkeitsrecht Bescheid und hält sich daran. Hirn kann man nicht implantieren wer keins besitzt muss dumm sterben.

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