Trier: Nur noch drei statt 20 Bewohner-Parkzonen

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Dieser Parkplatz an der Lorenz-Kellner-Straße lag bisher in der Bewohnerparkzone KM. Nach der Umstellung gehört der Parkplatz zur Zone M und kann von allen Inhabern eines Bewohnerparkausweises, die innerhalb des Alleenrings wohnen, genutzt werden. Foto: Presseamt Trier

TRIER. Die bisher sehr kleinteilige Abgrenzung der Bewohnerparkzonen wird vereinfacht: Statt bisher 20 soll es auf Beschluss des Bau-Dezernatsausschusses künftig in Trier nur noch drei Zonen geben: Nord, Mitte und Süd.

Die Zuteilung der einzelnen Straßen orientiert sich dabei größtenteils an den Grenzen der Ortsbezirke Trier-Nord, Mitte-Gartenfeld und Trier-Süd. Durch die Neugliederung haben die Inhaber von Bewohnerparkausweisen deutlich mehr Auswahl bei der Suche nach einer Abstellmöglichkeit für ihr Auto. „Das ist auch gedacht als Ausgleich für den Wegfall von Stellplätzen in den letzten Jahren, zum Beispiel durch neue Fahrradbügel“, erläuterte Tiefbauamtsleiter Wolfgang van Bellen.

So verteilen sich die bisherigen Bewohnerparkzonen auf die drei neuen:

Die neue Zone N/Nord umfasst die bisherigen Zonen E, G, I, L, M, R, T und Z.
Die neue ZoneM/Mitte umfasst die bisherigen Zonen A, B, Ca, D, K, KM, N1, N2, O und P.
Die neue Zone S/Süd umfasst die bisherigen Zonen S und W.

Außerdem ist geplant, die Bewohnerparkzone Süd, die vom Barbaraufer, der Südallee, der Saarstraße und der Nikolausstraße begrenzt wird, nach Süden bis zur Hohenzollernstraße und nach Osten bis zur Bahnlinie zu erweitern. In Trier-Nord soll das Eisenbahner-Quartier zwischen Wasserweg, Schöndorfer Straße und Balthasar-Neumann-Straße hinzugefügt werden. Diese Vorschläge sollen nach den Sommerferien zunächst in den beiden Ortsbeiräten diskutiert werden.

Im Dezernatsausschuss gab es viel Lob für die Vorlage, die bei einer Enthaltung einstimmig beschlossen wurde. Wann die neue Einteilung der Bewohnerparkzonen in Kraft tritt, steht noch nicht fest. Zuvor muss die Beschilderung erneuert werden und das Ausgabesystem für die Parkausweise im Bügeramt umgestellt werden.

11 KOMMENTARE

  1. “ Im Dezernatsausschuss gab es viel Lob für die Vorlage, die bei einer Enthaltung einstimmig beschlossen wurde. “

    Ja wie sieht das wohl die betroffene Bevölkerung?

  2. Weiter Wege sind die Folge. Gratulation, danke. Wer ist denn auf diese bescheuerte Idee gekommen. Mehr Plätze werden es ja wohl nicht werden, durch diese super Idee.

  3. Ich sehe es auch absolut positiv. Es gibt mir als Nutzer mehr Möglichkeiten. Wenn die direkten Parkplätze belegt sind muss ich halt etwas weiter gehen. Ich hoffe nur dass die Jahresgebühr nicht zu sehr steigt.

    • Ich hoffe, dass die Gebühren für Bewohnerparken endlich an die Preise für private Parkplätze angepasst werden. Ich zahle für unseren gemieteten Parkplatz (und hier gibt es kein Bewohnerparken) 480€ pro Jahr. Dagegen sind die etwas mehr als 30 € geradezu lächerlich. Ich finde, dass das angeglichen werden sollte, und zwar schnell.

      • Ihre 480€ sind lächerlich, viele Niedrigverdiener wie ich sind auf das Bewohnerparken angewiesen.
        Im Gegensatz zu Ihrem privatem Parkplatz, besitze ich für die 30€ auch keinen garantierten Parkplatz, wenn ich z.B. Sonntags oder um 23 Uhr nach der Spätschicht nach Hause komme, kann ich einen Parkplatz in der Nähe meiner Wohnung vergessen…
        Und auch zu anderen Tageszeiten muss man zum Teil Glück haben, einen Parkplatz zu bekommen.

      • Und ich hoffe, dass sich das Gehirn von Sascha mal angleicht. Wenn man einen Platz gemietet hat, dann hat man eine Garantie darauf, dass der auch benutzt werden kann. Das ist bei Bewohnerparken nicht der Fall. Es werden mehr Konzessionen ausgegeben, als Plätze vorhanden. Wenn voll, dann Pech. Obwohl 30,70 € / a ist zu wenig. Es sollte schon 50ct / Tag sein, also etwa 180 € /a.

        • Da haben Sie natürlich Recht. Das habe ich nicht bedacht. Dass mehr Ausweise als Parkplätze ausgegeben werden war mir nicht bekannt, finde ich aber merkwürdig. Danke für den Angleich meines Gehirnes, lieber Wolfgang ;). Aus dem Blickwinkel sieht das selbstredend anders aus.

          • Nichts für ungut, und es war nicht böse gemeint, nur ein Gedankenanstoß. Danke, dass sie es sportlich nehmen.

  4. Oder man wohnt in einemruhigen Vorort , hat Autos vor der Tür , Motorräder in der Garage. Einen wunderschönen Blick von der Terrasse auf seinen Fuhrpark genießt und das Postauto schon weitem sieht dass mir die per online bestellte Ware bringt .

    • Das hat fast nur Vorteile, stimmt! Aber dafür der Nachteil der weiteren Wege und schlechteren Nah-Versorgung. Wenn ich zentraler Wohne, kann ich kurz in den Laden gehen und kaufen was ich möchte, anstatt einen oder mehr Tage auf das Paket zu warten.
      Dass Sie online bestellen wundert mich; so schrieben Sie doch, dass sie zum Einkaufen ihren V8 immer auf dem Domfreihof parken. Vielleicht irre ich mich aber auch und es war jemand anderes 😉

  5. lieber Sascha, gutes Gedächtnis mit dem V8 …aber ansonsten leider daneben. Prime machts möglich….
    Wenn ich schon sehe dass wegen dem Coronawahn zB 50 Menschen vor dem Polo oder Louis Laden stehen , bestelle ich doch lieber online. 24 Std später liegts in meiner Garage. Zweitens kann es , wie schon des öfteren sein,dass die Läden selbst nichts vorrätig haben und bestellen müssen .
    Also mir bitte keinen Strick daraus drehen, das Internetangebot gehört zum Leben und warum sollte ich es nicht nutzen .

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